Happy Halloween!

Hallo und Assalamu Alaykum,

Altböhmischer Käsekuchen

Halloween ist ein alter keltischer Brauch und bekannt dafür, um diese Zeit zu nutzen (böse) Geister und Seelen zu vertreiben.

Es ist auch dafür bekannt in eigener Sache bescheiden, aber gegenüber anderen, insbesondere Kindern, großzügig zu sein.

 

„Süßes oder Saures“?

😀 Happy Halloween!!! 😀

LG und Salam

Hannibal-Nur

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Gesundheit durch Abwechslung

Guten Morgen und Assalamu Alaykum,

Granatapfel

 

 

 

eine gesunde Ernährung ist für uns alle (lebens-) wichtig.

Es muss nicht bedeuten, ausschließlich von Obst und Gemüse zu leben (ich bin selbst kein solch ein Mensch ), denn der Mensch ist ein Allesesser und man sollte die Vielfalt, die einem geboten wird, genießen.

Sich ausgewogen, abwechslungsreich, kalorienarm, aber auch nährstoffreich zu versorgen ist für viele eine Herausforderung, deshalb ist ein Plan manchmal gar nicht so verkehrt…und wenn man nur mit kleinen Dingen anfängt.

Ich z.B. habe nur eine Regel bei mir eingeführt, und zwar, dass ich mindestens ein Obststück pro Tag esse. Idealerweise wären es 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag, aber wer hält sich schon dran?!

Um die Sache mit dem Obst und Gemüse zu vereinfachen, der Tipp:

Schneide morgens Obst in Dein Müsli und gestalte Deine Zwischenmahlzeiten als Snack mit Karotte, Paprika, Gurken und dergleichen.

„Oh ihr Menschen, nehmt zu euch von dem was erlaubt ist und gut auf Erden ist…“ (Qur’an 2:168)

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

Die Zeit des Lebens ist entscheidend

Guten Morgen und Assalamu Alaykum,

Steine Kraft

 

nicht die Lebenszeit ist entscheidend, sondern die Zeit des Lebens!

 

Ihr habt nur dieses eine Leben, macht das Beste daraus. Aus jeder noch so vertrackten Lebenssituation lässt sich etwas Positives herausholen.

Genießt die Momente, in denen es Euch gut geht und verzweifelt nicht in schweren Stunden.

Wir entscheiden selbst, wie wir leben, und ob wir uns unterkriegen lassen.

Hört auf Eure innere Stimme, Euer Bauchgefühl und Herz und handelt danach!

Umgebt Euch mit Menschen, die Euch weiterbringen, die Euch gut tun und nicht mit solchen, die Euch und Euer Leben belächeln, Euch verachten oder ausnutzen.

♥ „Jede Seele erreicht, was ihrer Entwicklung entspricht.“ ♥

(Hazrat Inayat Khan, Die Schale von Saki)

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

Potentiale entfalten

Hallo und Assalamu Alaykum,

ruhe und kraft

 

„Everything you need to be anything you want is within you, right now and waiting“

 

zu Deutsch: Alles was Du brauchst um jemand sein zu wollen steckt in Dir, jetzt und auf Dich wartend.”

Einerseits beschäftigen wir uns zu viel mit uns selbst, andererseits aber auch zu wenig. Hier kommt es oft nicht auf das Maß, sondern auf das „Wie!“ an. Man kann die eigene Persönlichkeit fördern und trainieren, sei es alleine oder mit (Hilfe) anderer.

Wir Menschen können unsere Potentiale erst dann richtig entfalten, wenn wir uns für etwas begeistern.

Finde und entfalte Deine inneren Schätze und werde Deines Selbst deutlicher bewusst. Stärke Dein Selbst und Vertrauen in Dir und in dem, was Du tust.

Dann wirst Du nicht nur von Dir selbst überzeugt sein (im natürlichen, schönen, jedoch nicht überheblichen Sinne), sondern auch andere begeistern können.

Allen einen schönen Wochenanfang mit viel positiver Kraft und Energie.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

Der Bund Gottes mit uns Menschen

Hallo und Assalamu Alaykum,

Shalom

wir machen uns ziemlich selten Gedanken darüber, was Gott eigentlich von uns möchte, aber viel zu viele Gedanken darüber, was wir von Gott möchten. Wichtig ist es mal zu beobachten, dass es, wie so oft im Leben, nur zweigleisig geht, aber natürlich im positiven Sinne:

 

Es ist ein Geben und ein Nehmen!

Man nimmt nicht nur, man muss auch geben. Wer etwas haben möchte, muss sich anstrengen und selbst etwas tun. Wer gibt, der bekommt auch (meist) etwas zurück.

Genauso ist es, wenn es sich um einen Bund Gottes mit den Menschen handelt.

 

ABC des Glaubens

 

Jede monotheistische Religion (Judentum, Christentum und Islam) kann zum Bund Gottes mit den Menschen vorstellig werden und präsentieren, was das einzeln bedeutet.

 

Nicht jeder Bund bzw. jedes Bündnis ist wie das oder der nächste, deshalb habe ich einen kleinen Gedankenspaziergang gemacht, wie ein Bund Gottes mit den Menschen (oder einem Menschen) zu verstehen sein kann.

Hier der Link zum Nachlesen:

https://hannibalnur.files.wordpress.com/2011/02/konvertiert-und-nachdenkend-vi-bund-gottes-in-den-religie280a6.pdf

Es ist kein Roman, sondern nur eine kurze Zusammenfassung, und da ich auch keine Gelehrte bin, stecken vielleicht Fehler drin. Da bitte ich um Verzeihung. Über Kommentare und Verbesserungsvorschläge freue ich mich.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Assalamu Alaykum,

Cuma

 

ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Freitag.

 

 

Barmherzigkeit verstehen und geben

Was bedeutet eigentlich Barmherzigkeit? Wir hören und lesen es viel und fast überall, aber viele wissen mit den Begriffen „Barmherzigkeit“, „barmherzig sein“, „Nachsicht üben“ oder „nachsichtig sein“ nicht viel anzufangen. Manche setzen diese Begriffe in Relation mit Religiosität, während andere sich gar nichts oder nur wenig darunter vorstellen und mit auf den ersten Blick verständlicheren Begriffen wie Freundlichkeit, Milde und Mitgefühl etwas anfangen können.

Bismillah Vogel

 

 

 

 

 

Barmherzigkeit ist eine Eigenschaft, die sich jeder Mensch aneignen kann. Es bedeute, dass eine solche Person ihr Herz fremden Menschen öffnet. Die Barmherzigkeit gilt als eine der Haupttugenden und wichtigsten Pflichten eines jeden Gläubigen, insbesondere in den monotheistischen Religionen Islam, Christentum und Judentum, aber auch in den Religionen des Buddhismus und Hinduismus.

Die am Häufigsten mit der Barmherzigkeit in Zusammenhang gebrachte Formel ist „bismillahi ar-rahmani ar-raheem“, was soviel wie „Im Namen Gottes, des Allerbarmers und Barmherzigen“ heißt. Dieser Ausspruch wird von vielen Musliminnen und Muslimen vor alltäglichen Dingen ausgesprochen, sei es beim Beginn einer Mahlzeit, einer Tätigkeit, eines Projektes, einer Arbeit oder anderen Sachen. Im Islam ist man, meiner Meinung nach, zur Barmherzigkeit verpflichtet, und wer diese nicht kennt, oder kennen gelernt hat, wird herausgefordert, selbst barmherzig zu sein. Es ist allerdings eine menschliche Eigenschaft, denn wer möchte, dass es einem selbst gut geht, der macht etwas, dass es anderen gut geht. Nicht umsonst heißt es in einer Überlieferung:

„Den Barmherzigen ist Allah barmherzig. Seid barmherzig gegenüber denen, die auf Erden sind, dann sind auch die im Himmel (Gott und die Engel) euch gegenüber barmherzig.“ (Abu Dawud)

Bismillah Tattoo

 

 

 

 

Barmherzigkeit bedeutet für den Menschen, dass er oder sie für jedes Lebewesen, egal ob Mensch oder Tier, das Gute möchte und ihm Hilfe leistet, sollte ihm etwas oder jemand zu Schaden kommen.

„Meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge“ steht im Qur’an in Sure 7:156 geschrieben. Gott hat den Menschen neben unzähligen Gaben, Talenten, und Stärken viele andere Geschenke geschickt, um Seine Barmherzigkeit zu offenbaren. So ist es nicht überraschend, dass Er Propheten in Seinem Namen geschickt hat:

Quran

 

„Wir haben dich lediglich (als Beweis Unserer) Barmherzigkeit für alle Welten entsandt.“ (Qur’an 21:107)

 

Als Muslim(in) dem Vorbild des Propheten Muhammad saw nachzueifern, bedeutet nicht, dass man sich auf Äußerlichkeiten beschränken darf, auch wenn viele das tun. In der religiösen Lehre konzentriert man sich auf den Kern der Aussage, nicht das Gerüst drum herum. Das bedeutet, wenn man nach dem Vorbild des Propheten eifern möchte und es einem als eine Pflicht erscheint, wäre es lobenswert, wenn man ihm im Bezeugen der Liebe gegenüber Gott, aber auch in seiner Barmherzigkeit nachahmt.

Barmherzige Menschen tragen einen beträchtlichen Anteil an göttlicher Liebe in sich, welche sie nicht alleine für sich beanspruchen, sondern mit anderen Menschen teilen. Unbarmherzige Menschen hingegen haben diesen Anteil nicht in Anspruch genommen, müssen sich jedoch selbst verständlich machen, dass wenn sie keine Barmherzigkeit geben, auch keine empfangen können. In einer weiteren Überlieferung heißt es:

„Wer nicht barmherzig ist, der findet auch kein Erbarmen.“ (Muslim)

Tanzender Derwisch

 

 

 

 

 

Es wird viel gebetet, und in unseren rituellen Gebeten gehen wir unseren religiösen Pflichten nach, aber in unseren Bittgebeten wenden wir uns direkt an Gott und bitten Ihn entweder um Verzeihung für etwas, was wir getan haben, oder äußern Wünsche für andere, die es nicht so gut haben wie wir selbst. Letzteres zum Beispiel ist ein Akt der Barmherzigkeit. Wir wünschen uns, dass Gott uns unsere Sünden verzeiht, haben aber große Schwierigkeiten anderen Menschen zu verzeihen. Ist es nicht ein Akt der Barmherzigkeit Milde walten zu lassen und ihnen dasselbe zu wünschen, was wir uns selbst wünschen? Wir haben zu wenig Liebe und Barmherzigkeit in unseren Herzen und allgemein in unserer Gesellschaft. Es wird Zeit, dass sich das wieder ändert.

Die erste Sure des Qur’an – die al-Fatiha (Die Eröffnung) beginnt mit der Basmala „Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen“. Musliminnen und Muslime rezitieren diese Sure mehrfach jeden Tag während des rituellen Gebetes, somit sollten sie sich der Barmherzigkeit Gottes bewusst sein, aber diese in ihr eigenen Leben versuchen zu integrieren und anzuwenden. Barmherzig zu sein, gibt dem Menschen die Chance nach Gerechtigkeit, Gegenseitigkeit und Solidarität zu streben. Die Barmherzigkeit ist somit kein geflügeltes Wort, welches lose von den Lippen kommen, sondern mit eigener Kraft und Mühe in die Tat umgesetzt werden sollte.

Denn: Nur wer barmherzig ist, wird von anderen Barmherzigkeit erfahren.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren, von Gott gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

Eine eigene Identität schaffen

Guten Morgen und Assalamu Alaykum,

Leben gestalten

 

 

 

 

gestern Abend war ich zu einem Vortrag zum Thema „Staat und Scharia“ eingeladen worden.

Ein junger Mann kommentierte, dass er nichts gegen Muslime hätte, aber der Islam nicht zu Europa passe, da durch ihn die Kultur hierzulande verloren gehe.

Mein Einwand hierzu war, dass sich Religion und Kultur (wie auch Tradition) durchaus unterscheiden lassen können und voneinander getrennt werden sollten. In meiner Erklärung sagte ich, dass meine eigene Konversion zum Islam mich nicht daran hindert meine deutschen Tugenden bzw. die deutsche Kultur weiter auszuleben und man nicht zu einem Fremdkörper werden muss.

Das bedeutet:

Als KonvertitIn zum Islam muss man sich nicht einer anderen Kultur oder Gesellschaftsform anpassen, sondern sollte sich seine ganz eigene Identität schaffen.

Ein anderer Zuhörer stellte daraufhin die Frage welcher muslimischen Gemeinschaft ich denn angehören würde, worauf meine Antwort war, dass ich mich einfach nur als Muslimin sehe und zu diesem Zeitpunkt keiner speziellen Gemeinde oder Gruppierung angehöre. Die Antwort schien nicht befriedigend, dennoch versuchte ich dem Herrn zu vermitteln, dass man als Muslim(in) keiner speziellen Gruppierung angehören müsse, um Gott zu dienen.

Herr Abdullah Uwe Wagishauser zitierte zu diesem Zeitpunkt Goethe:

„Wenn Islam Gottergeben heißt, Im Islam leben und sterben wir alle.“

Mit Poesie auf den Punkt gebracht. Vielen Dank.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂