Veranstaltung “Vereint im Islam” am 17. März 2012 (Hamburg)

„Die Al Nour Moschee Hamburg hat in Zusammenarbeit mit dem Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland und der Muslimischen Jugend in Deutschland ein bisher, in dieser Form einzigartiges, Programm für Muslime in Hamburg erstellt und laden dazu herzlichst ein Teil dieses Programms zu werden.

Zu den Highlights der Veranstaltung “Vereint im Islam” gehören die Vorträge von Schwester Esma Bilekkaya Salih sowie Mohammed Johari. Neben diesen Hauptvorträgen gibt es ein sehr großes und buntes Nebenprogramm, dass vor allem aus Workshops, Vorträgen und Unterhaltungsprogrammen besteht. Außerdem gibt es einen großen Basar mit Büchern und orientalischen Köstlichkeiten und weiteren für Muslime und vielleicht auch Nichtmuslime interessanten Angeboten.

Die Namen der Vortragenden lesen sich zudem wie ein Who is Who des Deutschen Islam. Unter den Vortragenden sind unter anderem Özlem Nas, Ali Özgür Özdil, Khallad Swaid, Ali Khaled, Imran Sagir und Jamal Sjawie, die allesamt, sowohl regional wie auch überregional, bekannt sind.

Die Veranstaltung findet am 17. März 2012 im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt. Die Teilnahme kostet 8 €. Tickets können in Vorverkaufsstellen bestellt werden, oder aber Online nach einer Bezahlung mit Paypal bezogen werden.

Weitere Informationen und ausführliche Details über die Veranstaltung gibt es auf der Homepage unter:

http://www.vereint-im-islam.de/“

Die „Ijaza-Ordnung“ Niedersachsens

Ein (ironisches) Hoch auf die Ijaza-Ordnung. Wer sie liest bzw. schon gelesen hat, dem/ der werden die Haare zu Berge stehen.

Hier ein Ausschnitt:

„Voraussetzung für eine Lehrbefähigung zum IRU ist daher das Bekenntnis zum Islam und
die Selbstverpflichtung, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Lehren des
Islam zu erteilen, ebenso die Kenntnis islamischen Gemeindelebens in der vorhandenen
Gesellschaft und die Anerkennung der eigenen Vorbildfunktion insbesondere im schulischen Kontext. Die Lehrkraft ist sich ihrer Rolle als Repräsentantin des Islam im schulischen Kollegium bewusst und vertritt ihren Glauben vorbildhaft und glaubwürdig. Die Ijaza
ist daher auch Beleg über die Verinnerlichung rechter islamischer Lehre, die guten Sitten,
die Einbindung in eine muslimische Gemeinschaft und die beobachtete Orthopraxie der
Lehrkraft. Die Vorbildfunktion seitens der Lehrkraft erweitert sich auch auf eine angemessene Lebensführung, die nicht im Widerspruch steht zu den allgemeinen Lehren des Islam.“

…und weil es so „schön“ gruselig ist, hier noch einer:

„Die Lehrkraft
3. vertritt den Islam vorbildlich und glaubhaft,
4. verinnerlicht die rechte islamische Lehre,
5. hat eine angemessene Lebensführung, die nicht im Widerspruch zu den allgemeinen Lehren des Islam steht,
6. erklärt ihre Motivation zum Beruf in Bezug auf den IRU,
7. äußert sich zu ihrem schulischen Werdegang,
8. erläutert ihr geleistetes Praktikum in einer Moschee,
9. erläutert ihre Einbindung das religiöse Gemeindeleben,
10. spricht über ihre Erfahrung und Kenntnisse der islamischen Lehre in deutscher
Sprache und derer Bedeutung in der Integration,
11. ggf. berichtet sie von ihrer Hajj bzw. Umra,
12. stellt ihre Position zum Umfang der Geltung der Scharia für die muslimische Minderheitsgesellschaft in Deutschland klar,
13. berichtet von ihren Erfahrungen im interreligiösen Dialog.
14. Was macht dich als Muslim aus?“

Wer Interesse hat das gesamte Gruselkabinett des Geschrieben zu lesen, darf sich hier weiter dran „ergötzen“:

http://beirat-iru-n.de/app/download/5780358776/Ijaza-Ordnung+Niedersachsen+Fssg+27.01.12.pdf

Eine Bescheinigung der Frömmigkeit, um islamischen Religionsunterricht zu lehren? Selbst Menschen, die nicht mit dem Islam sympathisieren, fassen sich bei solchen Wortlauten entgeistert und gequält an den Kopf. Kein Mensch hat das Recht einem anderen „Frömmigkeit zu bescheinigen“. Wo fängt es an und wo hört es auf? Wie fromm muss man sein? Wie praktizierend muss man sein? Wie sehr eingebunden in islamischem Gemeindeleben muss man sein? …nur um solch eine Lehrerlaubnis (das grenzt schon an peinlichem Benehmen seitens derer, welche sich solch einen Unfug ausgedacht haben) zu erhalten…Die Autoren dieser „Ijaza-Ordnung“ sollten sich schämen.

Solche „Erfindungen“ zeugen nicht von religiösem Verhalten. Vielmehr ist es wahrscheinlich ein Akt der Verzweiflung. Es fragt sich nur, für wen so etwas gut ist. Eigentlich ist es schon zuviel sich überhaupt damit zu beschäftigen…ich kann nur hoffen, dass keiner auf „höherer“ Ebene des Staates hierzu positiv wirbt.

Der Liberal-islamische-Bund e.V. hat diesbezüglich eine Stellungnahme zur „Ijaza-Ordnung“ in Niedersachsen abgegeben:

„Niedersachsen zählt bundesweit zu den Vorreitern im Unterrichten des Fachs „islamischer Religionsunterricht“. Das Fach soll nicht nur über die Religion informieren, sondern die Kinder werden auch bekenntnisorientiert im Glauben erzogen. Somit könnte er theoretisch gesehen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht gleichgestellt sein. Praktisch ist es jedoch noch ein weiter Weg zur Umsetzung, wenn man sich die Ausbildungsvorgaben und Bedingungen zukünftiger ReligionslehrerInnen in diesem Bereich in Bezug auf die Lehrerlaubnis von Vertretern der islamischen Religionsgemeinschaft genauer anschaut. “

Bitte hier weiterlesen:

http://lib-ev.de/pdf/Stellungnahme_zur_IjazaOrdnung.pdf

Hamza Kashgari – Petition gegen die Todesstrafe zum Unterschreiben

Hamza Kashgari ist ein saudischer junger Mann, der am Tag des Gebutstages unseres Propheten sas getwittert hat. Seine grüblerischen, philosophischen Kurznachrichten (3 Stück) haben ihn zuerst zur Flucht gezwungen nach Malaysia (das ihn nach SA abgeschoben hat) und nun ihm auch den Tod bringen können.

Wenn Sie auch der Meinung sind, dass Hamza Kashgari frei kommen soll, dann unterzeichnen Sie bitte
die Petition „Immediate freedom for Hamza Kashgari“:

Hier geht es zur Petition: http://www.gopetition.com/petitions/immediate-freedom-for-hamza-kashgari.html

Hamza Kashgari – Drohendes Todesurteil wegen Twitter-Nachrichten

„Zehntausende fordern in einer Facebook-Gruppe die Bestrafung des saudi-arabischen Journalisten Hamsa Kaschgari, weil er den Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Sie wollen ein Exempel statuieren und verlangen die Hinrichtung des 23-Jährigen. Kaum einer stellt sich dem Hass entgegen.“

Lesen Sie hier weiter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,815501,00.html

„Dem saudi-arabischen Staatsbürger Hamza Kashgari könnte aufgrund einiger Bemerkungen, die er über Twitter verschickt hat, eine Anklage wegen Apostasie drohen. Apostasie (Abfall vom Glauben) wird in Saudi-Arabien als Straftat angesehen und mit dem Tod bestraft. Nachdem er wegen seiner Twitter-Nachrichten Todesdrohungen erhalten hatte, war er nach Malaysia geflüchtet. Am 12. Februar wurde er jedoch an Saudi-Arabien ausgeliefert, wo er sich nun in Haft befindet.
Hamza Kashgari wurde am 9. Februar in Malaysia festgenommen und an einem unbekannten Ort ohne Zugang zu einem Rechtsbeistand festgehalten. Seit seiner Auslieferung an Saudi-Arabien befindet er sich in einer Hafteinrichtung des Innenministeriums in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad. Ihm ist der Kontakt zu seiner Familie erlaubt.

Berichten zufolge hat ein Staatsanwalt aus Dschidda, der Heimatstadt von Hamza Kashgari, beim Leiter des Amtes für Ermittlung und strafrechtliche Verfolgung (Bureau of Investigation and Prosecution) beantragt, ein Verfahren gegen Hamza Kashgari einzuleiten. Zudem forderte er, Anklage gegen weitere Personen zu erheben, die auf Hamza Kashgaris Twitter-Nachrichten mit Unterstützung oder Zustimmung reagiert hatten.

Amnesty International betrachtet Hamza Kashgari als gewaltlosen politischen Gefangenen, der lediglich deswegen inhaftiert wurde, weil er friedlich von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hat. Amnesty International betrachtet weiterhin die Inhaftierung, Festnahme und eventuelle Strafverfolgung von Hamza Kashgari oder derer, die auf seine Twitter-Nachrichten geantwortet haben, als Verstoß gegen die durch internationale Abkommen geschützten grundlegenden Menschenrechte.

Lesen Sie hier weiter: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-048-2012/drohendes-todesurteil-wegen-twitter-nachrichten

Entweder Nachwuchs zeugen – oder mehr Abgaben zahlen:

Was für eine kranke Welt, in der wir leben: Steuerliche Abgaben von Kinderlosen? Manche Politiker sind nicht mehr zu retten. Als ob es nichts Wichtigeres gibt, als im Inland den BürgerInnen Geld aus der Tasche zu ziehen…

„Entweder Nachwuchs zeugen – oder mehr Abgaben zahlen: Junge Unionsabgeordnete werben für eine neue Steuer für kinderlose Bürger, um die Sozialsysteme finanziell zu entlasten. CDU und CSU reagieren zwiegespalten auf den Vorschlag, der Koalitionspartner FDP blockt eine „demographische Planwirtschaft“ ab. Die Opposition hat für die Idee nur Kopfschütteln übrig. Und die Kanzlerin? Angela Merkel legt sich fest.“

Hier weiterlesen:
http://www.sueddeutsche.de/politik/union-debattiert-ueber-familienpolitik-merkel-deckelt-streit-um-kinderlosen-steuer-1.1283749