Eine eigene Identität schaffen

Guten Morgen und Assalamu Alaykum,

Leben gestalten

 

 

 

 

gestern Abend war ich zu einem Vortrag zum Thema „Staat und Scharia“ eingeladen worden.

Ein junger Mann kommentierte, dass er nichts gegen Muslime hätte, aber der Islam nicht zu Europa passe, da durch ihn die Kultur hierzulande verloren gehe.

Mein Einwand hierzu war, dass sich Religion und Kultur (wie auch Tradition) durchaus unterscheiden lassen können und voneinander getrennt werden sollten. In meiner Erklärung sagte ich, dass meine eigene Konversion zum Islam mich nicht daran hindert meine deutschen Tugenden bzw. die deutsche Kultur weiter auszuleben und man nicht zu einem Fremdkörper werden muss.

Das bedeutet:

Als KonvertitIn zum Islam muss man sich nicht einer anderen Kultur oder Gesellschaftsform anpassen, sondern sollte sich seine ganz eigene Identität schaffen.

Ein anderer Zuhörer stellte daraufhin die Frage welcher muslimischen Gemeinschaft ich denn angehören würde, worauf meine Antwort war, dass ich mich einfach nur als Muslimin sehe und zu diesem Zeitpunkt keiner speziellen Gemeinde oder Gruppierung angehöre. Die Antwort schien nicht befriedigend, dennoch versuchte ich dem Herrn zu vermitteln, dass man als Muslim(in) keiner speziellen Gruppierung angehören müsse, um Gott zu dienen.

Herr Abdullah Uwe Wagishauser zitierte zu diesem Zeitpunkt Goethe:

„Wenn Islam Gottergeben heißt, Im Islam leben und sterben wir alle.“

Mit Poesie auf den Punkt gebracht. Vielen Dank.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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