Seminar „Grundlagenwissen im Islam“ in Bremen 29.01.16

Seminar Infopoint

 

 

 

 

Inhalt des Seminars:

10-11 Uhr

Vorstellungsrunde
Warum dieses Seminar?
Was bedeutet Islam?
Was bedeutet es Muslim zu sein?
Wer ist Allah?
Was ist der Koran?
Was sind die Überlieferungen?

11-12 Uhr

Die fünf Säulen im Islam und ihre Bedeutung
Die Glaubensgrundsätze im Islam
Feste und bedeutende Tage im Islam

12:00-12:45 Uhr

Pause

12:45-14 Uhr

Muslime in Deutschland
a) Alltag – Religion und Weltliches in Verbindung bringen
b) Islam in den Medien
c) Konvertiten zum Islam
Teilnehmerfragen

Anmeldung unter info@caroline-neumueller.de

Teilnehmerkosten €50 p.P. sind vor dem Seminar zu überweisen.
Details können bei Anmeldung erfragt oder auf der Homepage gefunden werden.
http://www.caroline-neumueller.de

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Einladung zum Progressiven Freitagsgebet in Bremen 22.01.16

Hallo und Salam Alaykum zusammen,

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seid herzlich Willkommen am 22.01.2016 in der Gebetsoase im Infopoint Islam dabei zu sein. Uhrzeit 12:30-14 Uhr                              (Gebet ist um 12:38 Uhr)

 

Das Thema der Khutba wird voraussichtlich folgendes sein:

„Unserem Leben Bedeutung und Respekt schenken.“

Zum progressiven Freitagsgebet:

Die Khutba (Predigt) kann von Männern wie von Frauen vorgetragen werden, und wird im Wechsel stattfinden. Die Themen sind aktuell und spirituell.

Das Gebet soll nicht indoktrinieren, sondern inspirieren. Es ist offen für alle Musliminnen und Muslime und soll einladend für Andersgläubige sein.

Geschlecht, sexuelle Orientierung, Kleidungsstil und Äußerlichkeiten spielen keine Rolle.

Jede(r), der/ die diese Form des Freitagsgebets unterstützt, ist herzlich willkommen.

Anmeldung bitte unter info@caroline-neumueller.de .

„Komm, komm, wer immer du bist!

Komm, auch wenn du tausendmal deine Versprechen gebrochen hast!

Komm, komm, ob du Jude, Christ oder Moslem bist. Komm!“

(Rumi)

Die Adresse: Infopoint Islam, Obernstraße 16, 28195 Bremen.

LG und Salam

Caroline/ Hannibal-Nur 🙂

Djuma Mubarakah

Guten Morgen und Assalamu Alaykum,

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ich wünsche allen einen gesegneten Freitag – Djuma Mubarakah – und ein schönes Wochenende. 

Helfen ist ein Gottesdienst. Mit anderen zu teilen und ihnen zu helfen ist eine menschliche Notwendigkeit. Jeder Mensch teilt mit anderen – sei es im Guten oder im Schlechten. Der Islam legt das Teilen und die Hilfe im Guten nahe und rät von allem Schlechten ab. Mit anderen zu teilen und ihnen zu helfen ist ein Grundprinzip des Islams und gilt als Gottesdienst (Ibâda). „Amr bil ma’rûf wa nahyi anil munkar; das Gute gebieten und das Schlechte verbieten.” lautet dieses Prinzip in seiner umfassendsten Weise.

Das Teilen hat viele Dimensionen. Entweder wir teilen die Dinge, die wir besitzen oder wir sind geizig, wenn es ums Teilen geht. Das, was wir teilen, kann ein materieller Gegenstand sein. Es kann sich aber auch in einem Lächeln, einem Gruß oder einer Geste der Zuneigung ausdrücken. Zuweilen teilen wir unsere Zeit, indem wir den Sorgen unserer Mitmenschen zuhören oder einen Kranken besuchen, um ihm gute Besserung zu wünschen. Daher kann es nicht stimmen, wenn wir behaupten würden, es gäbe nichts, das wir teilen könnten. Mit Sicherheit hat jeder etwas, das er teilen kann.

Über jene, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Gott und den Menschen bewusst sind, steht im Koran: „(Es sind) die, die für Allah spenden, im Wohlstand und in der Not…“ (Koran [3:134) Derjenige, der keinen Besitz hat, soll den Bedürftigen mit Worten Trost spenden und ihre Herzen erfreuen. Folgende Worte des Propheten Muhammad (saw) bringen eben diese Sensibilität zum Ausdruck: „Schützt euch vor dem Feuer der Hölle, selbst wenn es nur eine halbe Dattel ist, die ihr abgebt. Und wer selbst diese nicht hat, der soll sich schützen, indem er Worte des Wohlwollens spricht.” (Buchârî, Zakat, 10)

Für mich habe ich in diesem Jahr beschlossen, dass wenn ich mir einen Luxusartikel – mir also etwas kaufe, was ich nicht unbedingt benötige – gönne, ich die gleiche Summe spenden werde, inshaAllah. Denn wir leben hier im Überfluss und es ist unsere Pflicht uns gegenseitig zu helfen und zu unterstützen.

LG und Salam

Hannibal Nur 🙂

Spendenaktion „Dufte sein für Groß und Klein“ in Bremen bis 29.01.16

Der „Infopoint Islam“ in Bremen lädt zur

Spendenaktion „Dufte sein für Groß und Klein“ ein:

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Die Flüchtlingsübergangswohnheime und Notunterkünfte benötigen dringend Windeln in allen Größen sowie Pflege-/ Hygieneartikel für Groß und Klein.

 

 

Für die Kleinen sammele ich folgende Artikel:

*Windeln in allen Größen
*Waschgel und Shampoo
*Gesichtspflege
*Wundheilsalbe
*Körperlotion

Für die Großen sammele ich folgende Artikel:

*Duschgel neutral
*Shampoo
*Gesichtscreme neutral
*Körpermilch neutral/ am Besten sensitive.

Die Spenden können in meinem Büro in der Obernstraße 16 abgegeben werden, gerne nach Absprache mit mir per Email:

info@caroline-neumueller.de oder via Facebook.

Die Aktion geht bis 29. Januar, 2016.

Vielen lieben Dank im Voraus. Jede Spende hilft. Deshalb tut Gutes.

LG und Salam

Hannibal-Nur (aka Caroline Neumüller)

Madaya in Syrien – in Gedanke und Gebet bei Dir.

Guten Abend und Assalamu alaykum,

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mich treffen die Bilder von Madaya in Syrien sehr. Gott sei Dank wurde den Vereinten Nationen endlich erlaubt einen ersten Konvoi von Nahrungsmitteln etc. in die Stadt zu bringen, um die 40.000 Menschen, die am Verhungern sind, zu versorgen. Aber es reicht nicht aus. Es muss mehr geschehen. Für manche wird der Konvoi, der erst in wenigen Tagen vor Ort sein wird, zu spät sein.

Ich frage mich, was man als einzelner Bürger in einem fremden Land machen kann, wenn man machtlos vorm Fernseher sitzt und diese grausamen Bilder ertragen muss. Man kann weder abschalten noch es ignorieren, aber dem ganzen Leid einfach so ein Ende bereiten kann man als einzelner Normalsterblicher auch nicht. Ich finde es schrecklich, dass mir die Hände gebunden sind und ich nicht einfach mit zig Konvois voller Nahrungsmittel, Wasser und Medikamente etc. dorthin gehen kann.

Es widert mich an, wenn ich mir überlege, wie viele von uns vollgefuttert vorm Fernseher hängen, lamentieren, wie schlecht es ihnen geht, und dann keinen Finger rühren. Egal, ob es hier ist oder weiter weg. Uns wird das Menschenleid vorgeführt. Es zeigt uns die Realität und ich würde zu gern dem Ganzen ein Ende setzen. Nein, ich bin weder ein Engel noch Mutter Theresa, aber ich bin ein Mensch, der es nicht leiden kann, wenn andere leiden. Das bricht mir das Herz. Und es bricht mir noch mehr das Herz, wenn ich nichts tun kann.

Wenn mir jemand sagen kann, wie ich – und auch andere – helfen kann/ können, dann weist mir den Weg. Niemand soll hungern. Das ist nicht fair, das ist nicht gerecht, das ist nicht menschlich.

Ich möchte helfen…