♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Assalamu Alaykum,

Tugceich wünsche

allen Leserinnen und Lesern

einen gesegneten Freitag

und ein schönes Wochenende.

* In Gedanke und Gebet bei Tugce A. *

Mein heutiges Thema:

„Zivilcourage ist eine Pflicht, keine Heldentat.”

Djuma-Text 28.11.2014

Viel Spaß beim Lesen.

Seid Allah anvertraut.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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Eine Moschee für alle

Hallo und Assalamu Alaykum,

ein spontaner Gedanke von mir:

Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich eine Moschee eröffnen, in der alle Menschen willkommen wären.

Es wäre ein Ort, an dem geborene wie konvertierte, alte wie junge Muslime, lesbische, homo- und bisexuelle Muslime, Muslime in interreligiösen Beziehungen oder Ehen und Nichtmuslime sich heimisch und wohl fühlen könnten.

Ganz nach dem Prinzip der Organisation „Muslims for Progressive Values“ würden Anwesende im Wechsel das Gebet übernehmen und vorbeten, sowie vorbereitete Predigten (khutba) präsentieren, ganz gleich welchen Geschlechts man ist. Die Betenden können zusammen beten und sitzen, genauso wie in Mekka, dürften sich aber auch zurückziehen und für sich sein. Alle, die einen offenen und wachen Verstand und ein großes Herz gegenüber dem lieben Gott, ihren Mitmenschen und sich selbst gegenüber haben, wären herzlich willkommen.

Ein Ort des Rückzuges, aber auch der Gemeinschaft, wo man im Angesicht Gottes so sein kann, wie man ist.

Das wäre schön…

LG und Salam

Eine träumerische Hannibal-Nur 🙂

„hart aber fair“ – Deutschland und der Islam

„Deutschland und der Islam – wie passt das zusammen?“

Ob IS-Terror in Syrien oder radikale Salafisten in unseren Städten: Der Islam erscheint vielen Deutschen fremd und bedrohlich. Aber darf man von islamischen Extremisten auf die ganze Religion schließen? Oder ist der Islam ein Glaube wie jeder andere?

hart aber fair | Das Erste | Heute, 21:00 – 22:15 Uhr

Gäste:
Wolfgang Huber (Professor für Theologie und Ethik, ehem. Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland)
Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland)
Lisa Fitz (Kabarettistin)
Özlem Nas (Vorstandsmitglied Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg (SCHURA))

Der sufische Ni’matullahi-Orden

Hallo und Assalamu Alaykum,

Sufi Center

Der Ni’matullahi-Orden wurde Ende des 14. Jahrhunderts von Shah Ni’matullah gegründet. Bis in die 70er Jahre dieses Jahrhunderts war der Ni’matullahi-Orden nur in Iran verbreitet. Seither haben Amerikaner und Europäer, die in den Orden eintraten, nach der Rückkehr in ihr Heimatland begonnen, Versammlungsorte des Ordens einzurichten. Das erste Versammlungshaus außerhalb Irans wurde 1975 in San Francisco eröffnet. Mittlerweile gibt es 10 in Nordamerika, 7 in Europa, 2 in Afrika und eines in Australien. Im deutschsprachigen Raum gibt es nur ein Khaniquah in Köln.

Shah Ni’matullah (1330–1431) wurde als Sohn eines Sufi-Meisters (dessen Stammbaum bis zum Propheten zurückreicht) in Aleppo/Syrien geboren. Er reiste viele Jahre durch die islamische Welt, traf zahlreiche Meister und diente sieben Jahre Sheih Abdollah Yafei, bevor er selber Meister wurde.

Die fünf grundlegenden Disziplinen des Ni’matullahi-Ordens sind:

Dhikr (Gedenken an Gott im Herzen),

Fekr (Versenkung und Kontemplation),

Moraqebe (Meditation),

Mohasebe (Selbstprüfung)

und Verd (Anrufung).

Ein grundlegendes Prinzip dieser Tariqa (sufischer Pfad, geistiger Weg) ist die „Abgeschiedenheit in Gesellschaft anderer“: Die Mitglieder lernen inmitten des öffentlichen Lebens den mystischen Pfad kennen. Der Dienst an anderen Menschen ist eine Gelegenheit der spirituellen Weiterentwicklung.

Untätigkeit wird grundsätzlich abgelehnt.

Seit 1953 ist der Iraner Dr. Javad Nurbakhsh Meister des Ordens. Bis zu seinem Ruhestand war er Professor an der Psychiatrischen Abteilung der Universität Teheran. Er schrieb zahlreiche Bücher über den Sufismus, die auch auf deutsch übersetzt wurden. Seit 1991 lebt er in London.

Vermögen und Kinder im Qur’an

Sure 112

„Reichtum und Kinder sind ein Schmuck des Lebens dieser Welt: aber gute Taten, deren Frucht für immer dauert, sind von viel größerem Verdienst in der Sicht deines Erhalters und eine viel bessere Quelle der Hoffnung.“

(Qur’an 18:46)

 

Mit anderen Worten: Man kann sich mit Vermögen und Nachkommen schmücken, jedoch ist das eigene Handeln im Vordergrund, welches beeinflussend auf die Gesellschaft und langfristig auch auf einen selbst ist. Dies wiederum kann Rückschlüsse zum Vermögen und den Nachkommen geben, wie man mit ihnen jeweils umgeht. Mit Reichtum ist sorgsam und vorsichtig umzugehen, und auch die Erziehung der Kinder kann einen nur schmücken, wenn sie, so Gott will, gelingen mag.

Ich wünsche einen guten Wochenanfang. Seid Gott behütet.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂