ICH…

ICH …
bereue nicht einen Satz,
den ich gesagt habe, sondern die,
die ich runter schluckte.
Und ich respektiere nicht die,
die mir elegant nach dem Mund reden
oder einfach nichts sagen,
sondern die, die den Mumm haben,
mir ins Gesicht zu sagen, was sie Denken.

Ich bereue nicht einen falschen Weg,
den ich gewählt,
sondern die Momente,
in denen ich an der Kreuzung stehen blieb.
Und ich danke nicht für das Lachen,
was mir geschenkt wurde,
sondern für welches, was ich teilte.
Ich ärgere mich über keine Veränderung,
sondern über die Tage,
an denen ich zu bequem war,
mich der Veränderung zu stellen.

Ich bereue nicht eine Emotion,
die ich ausgelebt,
sondern die,
vor denen ich weggelaufen bin.
Und ich mag nicht die Menschen,
die alles galant hinnehmen,
sondern diejenigen,
die Mut haben, auch mal was zu tun.

Ich schäme mich nicht für eine Träne,
auch wenn sie öffentlich mir runter lief,
sondern für die Tränen,
die ich vor mir und allen anderen versteckte.
Und ich bereue nicht einen Tag,
an dem ich war, was ich bin,
sondern die Tage,
an denen ich was anderes sein wollte.

Ich liebe nicht an mir,
was in die Masse passt,
sondern die Kleinigkeiten und Erfahrungen,
die mich das sein lassen, was ich bin,

…nämlich ICH… !!!

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‎Halima Krausen spricht über die Suche nach Gott und die Rolle der Frauen im Islam.

„Halima Krausen hat sich früh entschieden, hart und konsequent. „Mit 13 Jahren“, so erzählt die Imamin der deutschsprachigen islamischen Gemeinde in Hamburg und Norddeutschland, „wusste ich, dass ich per definitionem Moslem bin. Und hab die Konsequenzen daraus gezogen.“ Was ist in einer Jugendlichen, Jahrgang 1949, vorgegangen, bis sie diesen Weg einschlägt und sich durch nichts und niemanden davon abbringen lässt?…“

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2150343/Weil-Maenner-keine-Ahnung-haben.html