Konvertiert und Nachdenkend

2014:

Konvertiert und Nachdenkend I – Schwangere und Stillende im Ramadan

 

2013:

Konvertiert und Nachdenkend – Rückblick 2012: Teil 1

Konvertiert und Nachdenkend – Rückblick 2012: Teil 2

Konvertiert und Nachdenkend – Rückblick 2012: Teil 3

Konvertiert und Nachdenkend II – Islamisch heiraten

Konvertiert und Nachdenkend III – die islamische Scheidung

Konvertiert und Nachdenkend IV – Dschihad

Konvertiert und Nachdenkend V – Ehrenmord

Konvertiert und Nachdenkend VI – Bund Gottes in den Religionen

2012:

Konvertiert und Nachdenkend I – Dankbarkeit

BSB Film Medienproduktion und ZDF-Projekt „Konversion zum Islam und zum Judentum“

Konvertiert und Nachdenkend II – „Und DU bist KEIN Muslim (mehr)…“

Konvertiert und Nachdenkend III – Die Moschee: Ein einladender oder ausladender Ort?

2011:

Konvertiert und nachdenkend I -Der Einstieg

Konvertiert und nachdenkend II – Das Gebet

Konvertiert und nachdenkend III – Vorsicht Kuffar

Konvertiert und nachdenkend IV – Weihnachten

Konvertiert und nachdenkend V – Jahreswechsel nach Gregorianischer Art

Konvertiert und Nachdenkend VI – Gleichstellung der Geschlechter

Konvertiert und Nachdenkend VII – Enthusiasmus, Lethargie und Freundschaft

Konvertiert und Nachdenkend VIII – Suizid (auch im Islam)

Konvertiert und Nachdenkend IX – Die Gute Taten Akte (oder Hasanat)

Konvertiert und Nachdenkend X – Der Qur’an: Wortwörtlich oder doch interpretierbar?

Konvertiert und Nachdenkend XI – Toleranz

Konvertiert und Nachdenkend XII – Die Nafs – Das Ego gegen die Selbstlosigkeit

Konvertiert und Nachdenkend XIII- Der Duft des Glaubens

Konvertiert und Nachdenkend XIV – Mein ‚muslimisches‘ Weihnachten 2011

Konvertiert und Nachdenkend – Ramadan I 2011

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39 Gedanken zu “Konvertiert und Nachdenkend

  1. conring schreibt:

    @Hannibal Nur
    zu Konvertiert und Nachdenkend XV
    Da Sie ja gerne eine Nichtmuslim dazu hören wollen, versuche ich an dem Thema.
    Ersteinmal sind Körperstrafen keine Spezialität des islamischen Strafrechts, sondern auch Teil der europäischen Rechtsgeschichte von der Antike bis in die Neuzeit. Sanktioniert wurden hier im Mittelalter und der Frühen Neuzeit ziemlich ähnliche Dinge wie im islamischen Strafrecht. Auf Ehebruch, homosexuelle Geschlechtsakte (Sodomie) und Gotteslästerung stand der Tod, Dieben wurde die Hand abgehackt etc. Neben dem Rache und Abschreckungsgedanken stand hier immer die Wiederherstellung der göttlichen Ordnung (ist das im Islamischen Strafrecht anderss?) im Vordergrund, die der Delinquent verletzt hatte. Vgl. z.B. Richard van Dülmen, Theater des Schrecken. Gerichtspraxis und Strafrituale in der Frühen Neuzeit.
    In die bis heute andauernde Diskussion kamen die Körperstrafen erst mit der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. Grob gesagt, eigentlich bis heute, gibt es zwei Lager. Die einen (vorallem in den USA noch vertreten oder auch in Singapur) stellen den abschreckenden Charakter von Körperstrafen in den Vordergrund, die anderen legen den Schwerpunkt auf die Widereingliederung des Delinquenten in die Gesellschaft, wobei Körperstrafen,, die den Straftäter dauerhaft stigmatisieren (Brandmarkung oder Verstümmelung, von der Todesstrafe ganz zu schweigen) eher nicht hilfreich sind.
    Ich persönlich neige sehr stark wie ja auch die Mehreheit der Westeuropäer zu der zweiten Position. Sinn eines staatlichen Strafrechts ist es, den Delinquenten zu läutern und wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Körperstrafen, die durch ihre dauerden Entstellung des Körpers und ihren öffentlcihen Vollzug, zu einer dauerden Stigmatisierung führen, sind hiermit nicht zu einbaren.
    Ob diese im übrigen wirklich abschreckend sind, kann man auch bezweifeln, wenn man sich die Verbrechesnstatistiken der einzelnen Länder weltweit ansieht .
    Irgendwelche Sanktionierungen des Staates im Bereich der Sexuellen Betätigung unter volljährigen Erwachsenen lehne ich auch ab. Das ist Privasache und geht, genau wie die Religion den Staat und sein Strafrecht nichts an.

  2. conring schreibt:

    @ Hannibal Nur
    nur mal eine kurze Nachfrage:
    Wie stehen Sie jetzt persönlich zu Körperstrafen? Sollen Schwulle hiungerichtet werden, Diebe verstümmelt werdenetc.?

  3. hannibalnur schreibt:

    Bei dem Thema Körperstrafen bin ich geteilter Meinung, so wie ich beim Thema Todesstrafe (ein anderes Thema) auch geteilter Meinung bin. Ich sage mal so, ich glaube an das Recht körperlicher Unversehrtheit. Davon bin ich überzeugt. Allerdings sage ich auch, dass auf rein menschlicher Ebene der Mensch teils nur durch Schmerzen lernfähig ist. Das ist nicht böse gemeint, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ihn immer nur mit Samthandschuhen anzufassen fördert den Zusammenhalt der Gesellschaft nicht. Ich stehe nicht auf Steinigung – steht nicht im Qur’an drin – ist aber auch eine Todesstrafe, die es hier nicht zu diskutieren gilt. Was Auspeitschungen oder Verstümmelungen angeht, so halte ich von ersterem, dass es Potential der Abschreckung hat. Letzteres, also die Verstümmelung, sei es das Hand- oder Fußabhacken, halte ich gar nichts von. Gefängnisstrafen finde ich schwachsinnig, deswegen ist der Qur’an schon clever, dass es auch nicht drin steht. Strafen sollten – wenn überhaupt – sofort ausgeführt werden, und der Mensch nicht auf die lange Bank gesetzt werden. Auch wenn es drakonisch klingen mag, aber mich schreckt eher eine drakonische Körper- oder Geldstrafe als ein Gefängnisaufenthalt ab, etwas Falsches zu machen.

    Die Körperstrafen, wie sie im Qur’an aufgeführt sind, sind für unsere hiesige Gesellschaftsform absolut nicht zulässig und in diesem Hinblick muss man auch aus islamischer Sicht diese Form der Strafen diskreditieren. Es gibt jedoch ein großes ABER: Wenn es eine islamische Gesellschaftsform gibt – die heutzutage nicht existiert (auch nicht in Saudi Arabien, Iran, Afghanistan- nur um einige wenige zu nennen) – dann würden diese Strafen auch verstanden werden. In einer islamischen Gesellschaft, in der der Mensch nicht, sobald er die Türschwelle ins Freie übertritt, von Sexualität, Immoralität und Sünden überschwemmt wird, da würden diese Strafen durchaus als Abschreckungscharakter funktionieren und deren Sinn könnte ich auch verstehen. Aber ein Strafsystem islamischer Natur kann nur funktionieren, wenn alle anderen Systeme, sei es sozialer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Natur, auch islamisch sind. Nur dann kann ein islamisches Strafsystem auch gerechtfertigt sein.

  4. conring schreibt:

    @hannibal nur
    das ganze antike, mittelalterliche und Frühneuzeitliche Strafsystem in Europa kannte die Gefängnisstrafe wie das islamische Strafsystem auch nicht. Das ganze war für vormoderne Gesellschaften einfach zu teuer. Ihr Prophet hat sich da einfach an den lokalen Gegebenheiten orientiert. Öffentlich vollzogene Körperstrafen zielen immer auf die Stigmatisierung des Delinquenten. Können Sie ja gut finden. Körperliche Verstümmelungen stehen doch im Koran, oder? warum sind Sie dagegen
    Zu Ihren ganzen Ausführungen im Hinblick „islamischer Gesellschaft“ :BLUB.
    Irgendwie haben Sie, geht ja vielen Islamkonvertiten so, ein Problem mit der säkularen Gesellschaft hierzulande. Wieso gibt es eigentlich nirgends auf der Welt Ihr islamisches Utopia ( die heilsbringende lehre des Propheten ist doch schon sehr lange im Umlauf)?
    Wo leben Sie jetzt, wenn Sie glauben, dass Sie, wenn Sie die Türschwelle ins Freie übertreten, von Sexualität etc. überschwemmt werden? Es gibt einfach Leute, die Ihre Geschmackswelt nicht TEILEN. Wenn sich irgendjemand auf ihrem Niveau über den Islam ereifert (algemeine Intoleranz, Mittelater, Unterdrückung der Frau), halten Sie den für einen intolranten Idioten. Sie mit Ihren bigotten Gefassel sind doch genau so..
    Was ist eigentlich mit Homosexuellen in der „islamische Gesellschaft“?

  5. hannibalnur schreibt:

    @ conring, guten Morgen.

    Ich bin mir nicht sicher, was Sie sich in meine Kommentare hineininterpretieren, aber ich glaube, dass Sie mich eventuell ein wenig missverstanden haben. Vielleicht sollte ich einiges klarstellen:

    1. Öffentlich vollzogene Körperstrafen finde ich nicht gut, lehne ich ab, kann ich nicht akzeptieren oder tolerieren.
    2. Was die körperliche Verstümmelung angeht, so nehme ich an, dass Sie die Strafe der Amputation ansprechen. Im Hier und Jetzt sind solche Körperstrafen nicht realisierbar, und man darf nicht vergessen, dass selbst wenn sie in einem islamischen System realisierbar wären, dienen sie zunächst überwiegend der Abschreckung und nicht, weil man sie ausführen will. Nehmen wir z.B. die Situation eines Diebes. Einem Dieb kann man nicht so mir nichts Dir nichts die Hand abhacken. Eine solche Strafe überhaupt auszuführen ist fast unmöglich, denn es müssen die Indizien und die Beweislage und Hintergründe alle miteinander in Einklang sein, dass so etwas überhaupt in Erwägung gezogen werden würde. Jemandem, der Hunger aber nichts zu essen hat, kann man so nicht bestrafen. Die Gründe für solch eine Strafe müssen extremst schwerwiegend sein. Und wenn wir schon bei der Realität sind, dann sollten Sie wissen, dass es in der heutigen Zeit per definitionem keinen islamischen Staat gibt, der alle Systeme in Harmonie vereinbart, so dass solch ein Strafsystem zu Recht zum Tragen kommen könnte. Selbst Saudi Arabien und Iran, wo solche Strafen leider noch vorkommen, können nicht in Ehre von sich reden, dass sie islamisch sind.
    3. Ihrem Statement „Irgendwie haben Sie, geht ja vielen Islamkonvertiten so, ein Problem mit der säkularen Gesellschaft hierzulande“ kann ich nicht zustimmen. Warum sollte ich ein Problem mit der säkularen Gesellschaft haben? Ich bin hier geboren und aufgewachsen, und ganz ehrlich bevorzuge ich eine säkulare als eine religiöse Gesellschaft. Immerhin habe ich hier – in der säkularen Gesellschaft – die Möglichkeit meinen Glauben so zu leben und zu vertreten, wie ich es für richtig halte. Das könnte ich in einer religiösen Gesellschaft nicht, da mir dort die Hände in punkto religiöser Meinungsfreiheit gebunden wäre. Natürlich gibt es viele KonvertitInnen zum Islam, die sich regelmäßig über die ach so böse westliche, säkulare Gesellschaft aufregen und am Liebsten in ein sogenanntes islamisches Land auswandern würden. Denen sage ich dann relativ direkt, dass sie doch keiner daran hindert, und wenn sie es machen wollen, dann sollten sie ihre Reise auch antreten. Ob das Gras so viel grüner ist bezweifle ich allerdings, denn dort wären sie religiösen und anderen sozialen Regeln unterworfen, die vielleicht nicht so einladend sind. Conring, ich bin keine Konvertitin, wie Sie sich eine eventuell nach typischem Klischee vorstellen. 🙂
    4. Wo ich lebe? Das steht in meinem Profil (glaube ich 🙂 ). Natürlich ist es eine individuelle Einstellung und Auffassung, was die öffentliche Werbung angeht. Versuchen Sie mir mal zu glauben, dass ich im Vergleich zu vielen anderen KonvertitInnen zum Islam extrem liberal in meinen Auffassungen, Interpretationen und Auslegungen sind. Eine Möglichkeit das „nachzuprüfen“ ist, dass Sie sich beim Liberal-Islamischen Bund e.V. über mich erkundigen. Sie werden, nehme ich an, schnell feststellen, dass ich nicht dem allgemeinen Klischee entspreche. Sie haben aber Recht, dass es viele Menschen gibt, die mein Denken und meinen Geschmack nicht teilen. Dieses leidige Problem habe ich aber übrigens eher mit muslimischen Geschwistern, und noch mehr mit KonvertitInnen zum Islam, als mit NichtmuslimInnen, da ich mich meiner Umgebung anpasse und nicht zum Außenseiter aufgrund meiner Religionszugehörigkeit mutieren möchte.
    5. Zu erst einmal halte ich niemanden für einen intoleranten Idioten, nur weil sich jemand über den Islam echauffiert. Allerdings bin ich schon jemand, die nachhakt, was denn genau das Problem ist, und bin offen für Diskussionen. Ich lasse mich ungerne mit Sätzen wie „Sie mit Ihren bigotten Gefassel sind doch genau so…“ abspeisen, denn hier bin ich nicht Ihrer Meinung. Außerdem ist es doch eher verwundernd, dass Sie mich derart beschreiben. Aber vielleicht möchten Sie auch einfach nur provozieren. Ich kann Ihnen da nur raten, dass Sie vielleicht einfach erst einmal nachfragen, bevor Sie sich solche Meinungen bilden. Vielleicht haben Sie bisher nur negative Erfahrungen mit KonvertitInnen zum Islam gemacht, dass Sie glauben, ich sei genauso. Ich muss Sie leider (oder vielleicht doch Gott sei Dank?!) enttäuschen. 🙂
    6. Wie meinen Sie das mit „Was ist eigentlich mit Homosexuellen in der „islamische Gesellschaft“?“? Fragen Sie mich, wie meine Meinung dazu ist? Ich bin nicht sicher, was genau Sie fragen möchten. Was bedeutet für Sie islamische Gesellschaft? Ein Land, in dem das islamische Rechtssystem praktiziert wird oder wo mehrheitlich Muslime leben?

    Ich wusste zudem bis heute nicht, dass ich anscheinend überaus frömmelnd rüberkomme. *lach* Die Mehrheit muslimischer Zeitgenossen, die mich kennen, würden höchstwahrscheinlich das Gegenteil behaupten. Aber man lernt nie aus. Interessant :-).

    Ich danke Ihnen für Ihre Kritik und hoffe, dass man sich bald wieder liest.

  6. conring schreibt:

    @ Hannibal Nur
    Was mich an Ihren ersten Ausführungen gestört und ehrlich gesagt aufgebracht, war dieser Satz:
    „In einer islamischen Gesellschaft, in der der Mensch nicht, sobald er die Türschwelle ins Freie übertritt, von Sexualität, Immoralität und Sünden überschwemmt wird, da würden diese Strafen durchaus als Abschreckungscharakter funktionieren und deren Sinn könnte ich auch verstehen.“
    Dass heisst doch, dass sie diese westeuropäische Gesellschaft und ihre Bewohner für eine unmoralische, sexgierige Freakshow halten? oder nicht.
    Und mit einer derartigen Meinung über seine Mitbürger rumzulaufen, halte ich für bigott.
    (ein Herr in Norwegen, sah die westliche Gesellschaf übrigens genauso wie Sie…)
    Ansonsten was ist jetzt eine islamische Gesellschaft????
    Sowas wie der kommunistische Idealzustand oder doch mehr das 1000jährige Reich?

  7. hannibalnur schreibt:

    @conring, guten Morgen,
    Ich danke Ihnen für Ihre Kritik, möchte Sie jedoch freundlich darauf hinweisen, dass Provokation hier nicht helfen wird. Wie ich im obigen Text schon geschrieben habe, bin ich nicht das, was Sie sich unter dem üblichen Klischee eines/ einer Konvertiten/ Konvertitin verbirgt, sondern habe recht ausführlich darauf hingewiesen, dass ich zwar bestimmte religiöse Ansichten natürlich unterstütze und teile, aber dennoch es viel wichtiger finde nicht in der (Konvertiten-) Masse unterzugehen. Ich habe mit keiner Silbe geschrieben, dass ich die westeuropäische Gesellschaft für eine unmoralische, sexgierige Freakshow halte. Das sind IHRE Worte, NICHT meine. Sicherlich habe ich persönliche (!) moralische Vorstellungen, die mit manch anderen Vorstellungen nicht übereinstimmen, aber ich respektiere, dass es Menschen gibt, die eben anders als ich leben und denken, denn es ist ihr gutes Recht. Wenn wir alle nach einem bestimmten Schema leben würden, dann wäre das auch nicht gesund.

    Tja, was ist eine islamische Gesellschaft und unter welchen Umständen kann es heutzutage überhaupt eine solche geben? Da bin ich überfragt, denn ich bin keine Expertin auf diesem Gebiet. Lieber überlasse ich anderen darüber zu urteilen. 🙂

  8. conring schreibt:

    @hannibal nur:
    I“ch habe mit keiner Silbe geschrieben, dass ich die westeuropäische Gesellschaft für eine unmoralische, sexgierige Freakshow halte.“
    haben Sie nicht geschrieben, aber wie sind sonst ihre Ausführungen züber nichtislamische Gesweelschaften zu verstehen?
    „In einer islamischen Gesellschaft, in der der Mensch nicht, sobald er die Türschwelle ins Freie übertritt, von Sexualität, Immoralität und Sünden überschwemmt wird, da würden diese Strafen durchaus als Abschreckungscharakter funktionieren und deren Sinn könnte ich auch verstehen.“
    Offensichlich sehen Sie sich doch hierzulande von Sexualität etc. überschwemmt oder nicht?
    Wie gesagt bigotter Schwachsinn und Breivik lässt grüssen.
    Würden in einer „islamischen Gesellschaft“ nicht alle „nach einem bestimmten Schema leben“? Wäre das für Sie dann auch „nicht gesund“?

  9. fatimaoezoguz schreibt:

    @ Hannibal nur: „Wer eine Person der Unzucht beschuldigt, aber keine vier
    männlichen muslimischen Zeugen bringen kann, kann in einem Land, wo die
    Shari’ah Gesetz ist, mit 80 Peitschenhieben bestraft werden.5“

    Dann steht in der Fußnote:

    „Dieses Gebot ist eine große Gefahr für vergewaltigte Frauen. Klagen sie den Täter an, können aber keine vier
    männlichen muslimischen Zeugen erbringen, so werden sie mit 80 Peitschenhieben bestraft, und der
    Vergewaltiger bleibt ungestraft.“

    das ist nicht so ganz richtig. Wenn ein Paar z.B. „erwischt“ wird, das nicht verheiratet ist, kann die Frau sogar sagen, dass sie vergewaltigt wurde und bleibt ungestraft, auch wenn es nicht stimmt. Eine echte Vergewaltigung kann ja kriminaltechnisch bewiesen werden, mit DNA-Probe, Untersuchung der Frau usw.

  10. hannibalnur schreibt:

    @conring, guten Morgen,

    ich denke, wir kommen hier nicht weiter, da Sie mich offensichtlich nichts verstehen und mir Gedanken und Einstellungen unterjubeln wollen, die von meiner Seite aus nicht gegeben sind. Wenn Sie vielleicht in etwas höflicherer Manier fragen würden, wie ich zu was denke, dann würde ich mich gerne weiter darüber unterhalten und Ihnen erklären, was ich denke, aber auf die Art und Weise macht es keinen Sinn.

    Aber mal eben zum Abschluss hier: Nein, ich denke nicht, dass die europäische Gesellschaft von Sexualität überschwemmt ist. Sie geht jedoch anders mit ihr als die „islamische“ Gesellschaft. Der Hintergrund dazu ist, dass es eben hier säkular zu geht und in den so genannten islamischen Ländern die Religion im Leben der Menschen eine weitaus bedeutendere Rolle spielt als hier. Dazu muss man sagen, dass noch vor ca. 50-60 Jahren Religion im Westen mehr Bedeutung als heute hatte. Sie ist nun in den Hintergrund gerückt und kann sich, abgesehen von Individuen, nicht als ausschlaggebend und beeinflussend hier in der Gesellschaft hervortun. Deshalb ist die Kultur hier weniger mit Religion verwoben als so manches Land mit islamischer Mehrheitsgesellschaft.

    Und nein, in einer „islamischen Gesellschaft“ würden NICHT alle nach dem gleichen Schema leben, da wir, egal ob und welche Religion wir haben, eben unterschiedliche Menschen sind. Somit gibt es das nicht. Allerdings kann man auch hier in Europa sagen, dass die Menschen nach einem gewissen Schema leben, von daher…so ganz unrecht haben Sie wiederum auch nicht ;). Gesund finde ich es durchaus nicht, wenn alle nach demselben Schema leben. Selbst unter MuslimInnen gibt es gravierende Unterschiede im Lebensstil und in der Praktizierung (oder auch nicht-Praktizierung) des Glaubens. Man kann eben nicht alle in einen Topf werfen, nur weil sie der gleichen Religion angehören.

    „Wie gesagt bigotter Schwachsinn und Breivik lässt grüssen.“ -> Sorry, aber so etwas nehme ich nicht ernst. Ich sage ja: Provokation. Ist allerdings überflüssig. 🙂 Weder bin ich überaus frömmelnd – ich denke fatimaoezoguz kann das durchaus bestätigen :), noch muss ich verstehen, was Breivik hiermit zu tun hat…???

    @fatimaoezoguz, guten Morgen,

    vielen Dank für die Aufklärung. Das Problem hier besteht allerdings darin, dass (und das ist nur meine Vermutung, ich weiß es natürlich nicht) die Länder, die diese Strafen überhaupt anwenden, ob diese auch soweit denken, mit solchen DNA-Analysen. Es ist zwar ein positives Denken, aber wenn man bedenkt, wie die Körper- bzw. Todesstrafen in einigen so genannten islamischen Ländern durchgeführt werden, dann mache ich mir schon meine Gedanken inwieweit die Untersuchungen fair und systematisch ablaufen. Allahu Alleem, wie man so schön sagt.

  11. conring schreibt:

    @ Hannibal Nur
    wir kommen hier nur nicht weiter, da Sie einfach nicht bereit sind diesen, von IHNEN verbrochenen Satz, zu erklären (zum dritten):
    „In einer islamischen Gesellschaft, in der der Mensch nicht, sobald er die Türschwelle ins Freie übertritt, von Sexualität, Immoralität und Sünden überschwemmt wird, da würden diese Strafen durchaus als Abschreckungscharakter funktionieren und deren Sinn könnte ich auch verstehen.“
    Was soll das sonst heissen, als dass Sie die hiesige Gesellschaft für total dekadent halten? Herr Breivik stimmt Ihnen hier vollkommen zu, Frau Oezoguz nickt sicher auch beifällig.
    Und was ist jetzt an einer säkularen Gesellschaft eigentlich so schlimm? Sie persönlich hätten doch in einer europäischen Gesellschaft vor der Säkularisierung auch nicht so richtig glücklich werden können.
    Und ansonsten können Sie natürlich Ihre „Islamische Gesellschaft“ anstreben. dass die dekadenten Europäer, die schon ihre Erfahrungen mit allgemeinen Menscheitsbegflückungsideologien gemacht haben ihnen nicht folgen, ist aber doch auch einsichtig.

  12. Batumi schreibt:

    Guten Abend.
    Ich habe mir gerade Ihre Gedanken zu Körperstrafen durchgelesen und bin etwas schockiert darüber, dass jemand, der hier, mitten in Europa, aufgewachsen ist, über die Vorzüge von Auspeitschungen reflektiert und überhaupt dabei abwägt. Das ist schon ziemlich beklemmend. Ich bekomme ein bisschen den Eindruck, dass Sie den Wert einer freien Gesellschaft nicht schätzen können, weil Sie nichts anderes kennen gelernt haben. Das ist kein langweiliger, selbstverständlicher Hohlbegriff, sondern etwas Außergewöhnliches und immer Gefährdetes. Justizpolitik durch Abschreckung nennt man auch Terrorherrschaft. Menschen, die unfreie Gesellschaften aus eigener Erfahrung kennen, schütteln hier nur den Kopf und tun das mitunter sogar als Dekadenz ab. Wissen Sie denn wirklich so wenig, was Sie hieran haben ?

    Es gibt in unserem Grundgesetz das Prinzip der Menschenwürde. Jemand der ausgepeitscht wird, leidet nicht nur physische Schmerzen, er wird v.a. erniedrigt. Körperstrafen werden in Gesellschaften angewandt, die durch Bevormundung geprägt sind und die gerade keine Würde des Einzelnen kennen . Der Einzelne an sich ist da nur Teil seiner jeweiligen Gruppe, Stamm, Sippe usw., kein freier Bürger.
    Diese Idee des freien Bürgers ist hier etwas über 200 Jahre alt und musste sich immer wieder gegen Utopien behaupten, die den Bürger wieder zu einem Herdentier machen und in ein Bevormundunsgehege, die vermeintlich kuschelige Gemeinschaft, zwängen wollten.

    Und noch etwas ist altbekannt: Die Anhänger dieser Utopien brachten angesichts der entwürdigenden, furchtbaren Zustände in den Ländern der real existierenden Utopie, immer hervor, das sei ja gar nicht der wahre XY-ismus. Wenn der wahre XY-ismus herrsche, dann sehe das alles anders aus und alles wäre prima. Aber das ist eine Mogelpackung.

    Denken Sie bitte noch einmal und mehrmals über das alles nach. Ich glaube nicht, dass Sie sich wirklich im Klaren darüber sind, wofür Sie hier, zumindest ansatzweise, Partei ergreifen.
    Und entschuldigen Sie, wenn das etwas barsch rüberkommt, es ist wirklich mit heißem Herzen geschireben.

    Das ist KEIN Angriff auf Ihren Glauben. Denn Körperstrafen und jedwede Art von Theokratie ist KEIN Glaube.

  13. hannibalnur schreibt:

    @ conring, guten Morgen,

    wie ich in meinem letzten Kommentar schon erklärt habe, werde ich mich nicht weiter von Ihnen provozieren lassen. Sie scheinen mich nicht verstehen zu wollen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es durchaus – im Vergleich zu vielen anderen Ländern – einem so vorkommen kann, als ob mit Sexualität offener umgegangen, so muss nicht jeder zwangsläufig so denken. Ich glaube nicht, dass Sie verstehen, was unter dekadent gemeint ist, aber eventuell versuchen Sie gerade in diesem Hinblick es zu sexualisieren. Ich habe das Wort an sich noch nie mit diesem Thema in Verbindung gebracht. Sehen Sie, wie unterschiedlich wir doch denken und Dinge auffassen?

    Wenn Sie meinen obigen Kommentar noch einmal aufmerksam durchlesen, dann werden Sie feststellen, dass ich –Hannibal Nur – absolut NICHTS an einer säkularen Gesellschaft auszusetzen habe. Des Weiteren habe ich auch geschrieben, dass ich in solch einer Gesellschaft meinen Glauben so ausleben und praktizieren kann, wie ich es möchte, was in vielen so genannten islamischen Ländern nicht der Fall wäre (und ich bin sehr dankbar dafür). Von daher kann ich Sie in Ihrer Provokation leider nicht zufrieden stellen, denn ich bin für Religionsfreiheit, so dass der Glaube privat so gelebt werden kann, wie man individuell möchte, man sich aber öffentlich auch so zu Worte melden kann, wie es hier eben erlaubt ist. Das nennt sich übrigens Demokratie und die Freiheit des eigenen Seins, lieber conring :).

    Persönlich strebe ich keine islamische Gesellschaft an, von daher funktioniert dieser Schnitzer Ihrerseits auch nicht ;), aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, gelle? 😉 Ich weiß, dass sich andere Glaubensgeschwister solch eine Gesellschaft wünschen, kann ihnen zum hiesigen Zeitpunkt jedoch nicht zustimmen.

    Ihren letzten Satz habe ich nicht verstanden.

    Vielleicht sollten wir auch einfach zum Thema „Körperstrafen“ zurückkommen, anstatt hier haltlose Diskussionen zu führen…

  14. hannibalnur schreibt:

    @ Batumi, guten Morgen,

    ich bedanke mich sehr herzlich für Ihren interessanten Kommentar.

    Vielleicht muss ich hier einiges aufklären: Ich kenne den Wert einer freien Gesellschaft, da ich hier geboren und aufgewachsen bin. Ich kenne die Sitten und Gebräuche hier, bin als Nichtmuslimin aufgewachsen und erst im Erwachsenenalter zum Islam gekommen. Selbstverständlich weiß ich um die Freiheit hier in der Gesellschaft und bin ihr bis zu einem gewissen Grad sehr dankbar, denn sonst hätte ich nicht die Möglichkeit gehabt mich dem zuzuwenden, was mich am meisten beschäftigt und bewegt. Ohne aber anzugreifen, würde mich mal interessieren, was Sie unter „freier Gesellschaft“ verstehen? So „frei“ sind wir hier gar nicht, da wir hier – nehmen wir mal die Religionen komplett raus – alleine schon gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zwängen unterworfen sind, und das, ob wir nun wollen oder nicht.

    Dekadenz ist ein schwieriger Begriff. Conring hatte diesen Begriff auch schon verwendet. Die Frage ist, was man unter Dekadenz/ dekadent versteht oder verstehen möchte. Persönlich kann ich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, wenn man über unterschiedliche Gesellschaften spricht. Selbst wenn man den Versuch wagen würde, eine islamische Gesellschaft mit einer westeuropäischen Gesellschaft zu vergleichen, so hätten wir schon arge Probleme, denn das eine ist etwas Religiöses, und das andere etwas Kulturelles, und man sollte die beiden nicht miteinander vermischen, sonst kommt man durcheinander. Außerdem gibt es in der heutigen Zeit keine islamische Gesellschaft, wie es sich ursprünglich der Prophet Muhammad einmal vorgestellt hat. Das, was sich heute in manchen Ländern, islamisch bezeichnet, ist meiner Meinung nach ein Witz, könnte aber, wenn man ernsthaft darüber nachdenkt und auch versteht, was eigentlich eine islamische Gesellschaft beinhalten sollte, auch ziemlich traurig zu verstehen sein. Aber dazu muss man erst einmal den Sinn der Religion verstehen. Die meisten (nicht nur Nichtmuslime, sondern leider auch Muslime) machen den Fehler, dass sie Islam und Muslime in einen Topf werfen, wobei das meiner Meinung nach nicht geht. Cat Stevens ist zum Islam konvertiert und heißt nun Yusuf Islam; er hat einmal gesagt: „Ich bin froh, dass ich den Islam vor dem Kennenlernen der Muslime kennen gelernt habe“, und damit hat er gar nicht mal so unrecht. Man muss wirklich differenzieren. 🙂

    Ich hatte in einem obigen Beitrag auch geschrieben, dass ich an die körperliche Unversehrtheit des Menschen glaube, und von daher nicht an solche Bestrafungen in unserer Gesellschaft glaube, diese somit hier in diesem Kontext auch gar nicht akzeptieren kann. Ich möchte das hier auch noch einmal sehr deutlich klarstellen. Im Übrigen hatte ich oben auch geschrieben, dass diese Körperstrafen einen Sinn und Zweck in einer eben islamischen Gesellschaft funktionieren würden, aber dass es solche Gesellschaften heutzutage nicht gibt. Von daher muss ich noch einmal ganz klar sagen, dass ich den Hintergrund der Körperstrafen als Abschreckung in einer islamischen Gesellschaft – wenn sie denn so gelebt würde (was sie aber nicht tut, da sie als solche nirgends heutzutage existiert) – durchaus verstehen und nachvollziehen kann, jedoch im Hinblick auf unsere westeuropäische Gesellschaftsform in der Idee oder Ausführung absolut negiere.

    Ich hoffe, es ist hiermit etwas klarer rüber gekommen. Ich bedanke mich, dass Sie mich – und hoffentlich auch andere – zum Nachdenken bewegen. Das ist sehr wichtig für die Kommunikation unter uns allen. Leider kommen schnell Missverständnisse auf, dass man Dinge so verstehen will, wie man möchte. Ich kann Ihnen nur versichern, dass ich persönlich Wert auf die körperliche Unversehrtheit des Menschen lege, und in diesem Zusammenhang natürlich gegen Körperstrafen in dieser Gesellschaft bin; nur verstehen Sie mich bitte nicht falsch, wenn ich als Muslimin sage, dass die Körperstrafen, die durch den Qur’an und die Sunnah erlaubt sind, dass ich diese nicht ablehnen kann. Ich kann sie nicht gutheißen; ich kann gegen sie sein, aber ich muss akzeptieren, dass sie existieren, und mache mir eben Gedanken darüber in welchem Kontext diese überhaupt entstanden sind, welchen Zweck sie erfüllen sollten, und in welcher Gesellschaftsform sie heute legitim überhaupt zum Tragen kommen können. Bei letzterem würde ich sagen: sie haben heutzutage keine Legitimation
    , denn es gibt keine islamische Gesellschaftsform, in der dies so, wie es im Qur’an und in der Sunnah steht, legitimiert werden könnte.

  15. fatimaoezoguz schreibt:

    Wenn ich mich nochmal einschalten dürfte:
    „Bei letzterem würde ich sagen: sie haben heutzutage keine Legitimation , denn es gibt keine islamische Gesellschaftsform, in der dies so, wie es im Qur’an und in der Sunnah steht, legitimiert werden könnte.“

    Genau das ist der Fall. Selbst im Iran, den ich persönlich als den gelungensten Versuch eines islamischen Staates ansehen würde, wird kein Handabhacken praktiziert, auch Steinigung so gut wie gar nicht. Da es in der Vergangenheit ein paar Fälle gegeben haben soll, wo einzelne Richter diese harten Voraussetzungen nicht beachtet haben, muss nun so eine harte Strafe vom Obersten Richter genehmigt werden, bislang waren die Provinzrichter da frei. Die Voraussetzungen sind so hoch, dass sie praktisch nicht erfüllbar sind. So darf jemand z.B. nicht aus Not gestohlen haben, und auch wenn jemand ein Fahrrad / Auto oder sonst was mitgehen lässt, das nicht abgeschlossen war, wird er zwar bestraft , aber nicht mit Handabhacken. Der Diebstahl darf nicht zu leicht sein.
    Außerdem diskutieren wir hier über ziemliche Randphänomene, so oft kommen solche Strafen gar nicht vor.

  16. Batumi schreibt:

    Hallo Hannibalnur!
    Ich verstehe, warum Sie Körperstrafen im islamischen Kontext akzeptieren., „es gehört nun mal dazu“. Aber hier offenbart sich eine gewisse Absurdität: Muss man wirklich „die Katze im Sack kaufen“, wenn es sich bei den ganzen Sozial- Justiz- und politischen Regeln des Islam ganz offensichtlich um zeit- und ortsspezifische handelt ? Ich sagte ja bereits, Körperstrafen, aber z.B. auch die Todesstrafe bei Glaubensabfall sind Normen einer Stammesgesellschaft. Das kommt aus der beduinischen Lebenswelt, in der der einzelne Mensch nur als Teil seiner Sippschaft überhaupt einen Wert hatte. Das hat mit Religiosität praktisch gar nichts zu tun, das ist die soziale Lebensrealität des arabischen Frühmittelalters.

    Diese Idee einer „islamischen Gesellschaftsform“ als politisch-soziale Utopie, von der Sie auch sprechen, geht auf die Muslimbruderschaft und ähnliche Gruppierungen des 20. Jh. zurück und ist maßgeblich von den totalitären Theorien dieses Jahrhunderts beeinflusst.
    Was die Befürworter einer solchen Utopie sich im Endeffekt vorstellen, ist ein Apardheitsstaat, in dem Nichtmuslime weniger Rechte haben als Muslime, Frauen weniger als Männer und nicht das Individuum im Zentrum der Würde steht, sondern die Sippe, Stamm, Gemeinschaft. Das ist ein Rezept für Barbarei, das niemand braucht und schon viel zu oft gewütet hat.

    Unter einer freien Gesellschaft verstehe ich, dass jeder Mensch freiverantwortlich ist und als als Mensch im Mittelpunkt von Würde und Rechten steht und nicht die Gruppe, dass niemand ihn bevormundet. Freiheit muss man lernen, nicht jeder kann damit umgehen. Aber ich persönlich könnte in einer bevormundenden Stammesgesellschaft niemals leben, da würde ich lieber sterben.
    Niemand behauptet dass das hier eine perfekte Gesellschaft ist. Es gibt KEINE perfekten Gesellschaften. Frei nach Churchill: „Die Demokratie ist schlechteste Staatsform. Mit Ausnahme all der anderen.“

  17. hannibalnur schreibt:

    Hallo Batumi,

    also keiner erwartet doch die Katze im Sack zu kaufen? Ganz im Gegenteil, wenn man sich erst einmal Gedanken darüber macht, sieht man hoffentlich, dass nicht alles so schwarz-weiß ist, wie es einem zuerst vorkommt. Ich habe aus meiner Perspektive heraus erklärt, wie ich dazu stehe. Damit möchte ich keinesfalls als Maßstab für andere MuslimInnen gelten, denn selbst in diesem Themenbereich sind wir solch unterschiedlicher Ansicht, dass es selbst im innerislamischen Dialog noch sehr viel Kommunikation untereinander bedarf.

    Bitte versuchen Sie zu verstehen, dass ich Ihnen diesbezüglich keine rein wissenschaftliche, sondern nur eine persönliche Meinung geben kann. Die muss eben nicht mit denen anderer übereinstimmen und auch nicht theologisch, religiös oder wissenschaftlich nachzuweisen sein. Ich bemerke, dass Sie hier eine politische Richtung ansteuern, in der ich mich überhaupt nicht auskenne. Für viele scheint es so zu sein, als ob Politik und Islam untrennbar sind, allerdings sehe ich das nicht so. Nur ich habe mich auch nicht politisch mit dem Islam, sondern nur wissenschaftlich (auf meine Arbeit bezogen) und spirituell (rein privat) beschäftigt, so dass ich leider keine wirksame und ausgeprägte Meinung zur Politik bieten kann.

    Ich gebe Ihnen aber durchaus zu diesem Punkte Recht: „Freiheit muss man lernen, nicht jeder kann damit umgehen.“ Das Problem hierbei – das hat aber mit dem Thema Körperstrafen nichts mehr zu tun – ist, dass viele in unserer europäischen Freiheit geboren und aufgewachsen sind, jedoch mit ihr als solche nicht zurechtkommen und sich dementsprechend auch gerne führen lassen. Ich kenne genug Menschen, die sich lieber leiten lassen als sich mit Freiheiten zu konfrontieren, denen sie vielleicht gar nicht gewachsen sind. Aber das ist auch ein separates Thema, worüber ich durchaus überlegen kann einen Text dazu zu verfassen und hier reinzustellen.

  18. Batumi schreibt:

    Hallo Hannibal !
    Es sah für mich so aus, als wenn Sie sich tatsächlich an den politischen Islam verloren hätten. Ich nehme alles zurück 🙂
    Denn was, wenn nicht politisch, kann eine „islamische Gesellschaft“ sein. Moral, das ist glaube ich mittlerweile bekannt, kann man nicht staatlich aufoktroyieren. Patroulliert erst mal eine „Moralpolizei“, schon das Wort erinnert an finstere Orwell´sche Visionen, wie in Saudiarabien oder Iran, führt das sogar ins Gegenteil, weil individuelle Triebkontrolle gar nicht erwartet wird.

    Ja, Freiheit führt das notwendige Selberdenken mit sich. Und das ist nicht bei allen beliebt. Folgen ist bequemer. Und ich bin überzeugt, das hierin die Attraktivität des Fundamentalismus begründet liegt. Zusammen mit Gruppendynamik und evtl. mangelnder Selbstachtung.

  19. Isa Bryan schreibt:

    Selam-Aleykum!

    Also erstmal wollte ich zum einen positiv herausstellen, dass ich es absolut ok finde, dass man sich als Muslima Gedanken um seine Religion macht und nicht einfach blind alles glaubt. Das man sich ferner um Integration und ein gutes Miteinander bemüht.
    Auch ist es in der Tat so, dass man in gewissen Detailfragen durchaus auch mal anderer Meinung sein kann und bestimmte Dinge auch im Lichte der hiesigen und heutigen Umstände betrachten sollte.
    ABER dennoch stehe ich mit einer relativen Sekepsis euren „liberal-muslimischen“ Betrebungen gegenüber.
    Ich persönlich bin der Meinung, dass der Islam etwas ist, mit dem man weder über- noch untertreiben darf.
    Eine Religion die man nicht engstirnig und ohne spirituellen Tiefgang oder ethische Aspekte betrachteten kann.
    Aber dennoch ist der Islam auch etwas, dass mit Hingabe zu tun an. Hingabe an Gott und dies nicht nach den eigenen Gelüsten, sondern nach den Vorgaben der göttlichen Offenbarung des Quran und des prophetischen Vorbildes der Sunnah, die hierbei nicht nur als vaager Inspirationsquell dienen, sondern mehr als etwas konkret zu Handhabendes.
    Ihre Thesen erscheinen mir bei genaueren Betrachten sehr herätisch um offen zu sein, wenngelich gewisse Ansätze ganz interessant und berechtigt zu sein scheinen.
    Verstehen Sie mich an der Stelle bitte nicht falsch, aber ist es nicht so, dass der Islam im Prinzip jenseits von Begriffen wie „liberal“ oder „konservativ“ zu verstehen ist und das im Verständnis der islamischen Thelogie und Rechts auch ein gewisser Manhaj zu beachten ist!?
    Gute Intention und sich seines Verstandes in allen Ehren, aber kann dies nicht auch mitunter zu weit gehen. Sodass man den islamischen vertretbaren Rahmen verlässt. Sei es ins Extreme abdriftet, oder eben die dinge „überliberal“ betrachtet und so die göttlichen Gebote derart negiert, dass solche Lehren kaum noch als mit „Haqq“ übereinstimmend betrachtet werden können!?
    Ich würde mich über eine Antwort und einen weiteren Diskurs im Übrigen sehr freuen und verbleibe mit dem islamischen Friedensgruß,
    ma salama,
    Isa.

    • hannibalnur schreibt:

      Waalaikum Assalam lIsa,

      vielen herzlichen Dank für die Mühe, die Du in diese Nachricht gesetzt hast. Ich kann durchaus sagen, dass ich das meiste an Deiner Nachricht sehr schätze und auch übereinstimmen kann. Was Deine Skepsis „liberal-islamischen“ Bestrebungen gegenüber angeht, so müsstest Du näher erläutern, was genau Du damit meinst, denn momentan weiß ich nicht, worauf Du inhaltlich hinaus möchtest. Wenn Du dies mal aufschreiben/ auflisten könntest, würde ich mich sehr freuen, denn dann könnten wir sicherlich eine Diskussionsgrundlage haben inshaAllah.

      Persönlich halte ich es mit dem Glauben so, dass man einen Mittelweg finden muss, allerdings jeder Gläubige für sich, und das zeigt sich im Ergebnis recht unterschiedlich. Für die einen wird der Mittelweg eines anderen entweder genau richtig, oder auch zu liberal oder zu konservativ sein. Das ist eben das Risiko, da Menschen unterschiedliche Ansichten und Interpretationen, was das Denken aber auch die Praxis des Glaubens angeht.

      Ja, Islam ist eine Religion der Hingabe. Hingabe kann man aber nicht dogmatisieren. Hingabe ist etwas ganz Persönliches und seelisch Tiefgreifendes, was nur dem individuellen Gläubigen gehört und was er respektive sie in seiner bzw, ihrer Beziehung mit Gott erlebt und dementsprechend ausübt und praktiziert. Diese Hingabe kann meiner Meinung nach nicht dogmatisiert werden. Das es gewisse Basen im Islam gibt, die das Fundament des Glaubens bilden, ist selbstverständlich, und daran kritisieren und doktoren selbst die liberalen MuslimInnnen nicht herum, denn das Fundament steht. Die Frage ist natürlich, was ist das Fundament, und wie wird es von wem als solches gesehen?

      Welche meiner Thesen scheinen Ihrer Meinung nach häretisch rüberzukommen? Vielleicht mögen Sie das näher erläutern, dann kann ich auch darauf eingehen inshaAllah.

      Der Islam ist ein sehr vielfältiger Glaube, der individuell praktiziert wird. Manche bevorzugen sich an gewissen Gelehrten oder Manhaj zu orientieren, während sich andere nur auf den Qur’an und die Sunnah konzentrieren. Wiederum andere sehen ihren Glauben mehr spirituell als praktisch auszuleben. Und diese vielfältige und bunte Mischung macht diesen wunderbaren Glauben damit auch einfach einzigartig. 🙂

      Was islamisch vertretbar ist oder nicht, liegt im Auge des einzelnen Betrachters. Meinen Blog lesen z.B. nicht nur Muslime, sondern auch Nichtmuslime, die sich mit dem Glauben beschäftigen, und jede(r) hat eine andere Meinung dazu. Man kann es im Glauben nicht jedem recht machen. Die eigene Praxis des Glaubens muss man aber anderen gegenüber auch nicht rechtfertigen, das muss man m. E. nur gegenüber Gott. Die Menschen lesen und interpretieren zuviel in den Glauben und in die Praxis anderer Menschen, wobei es eigentlich sinnvoll wäre, erst einmal den Frieden in sich selbst im Zusammenhang mit dem Glauben zu finden. Nur dann hat man auch eine Basis, mit der sich beschäftigen, auseinandersetzen und diese dann auch „verteidigen“ kann.

      Herzliche Grüße und bis bald inshaAllah.

      Salam Alaikum

      Hannibal-Nur

      • Isa Bryan schreibt:

        wa Aleykum Selam

        vielen Dank auch Dir, für die ausführliche Antwort!

        Zu dem Mittelweg kann ich zustimmen, dass dies natürlich vom jedem anderes wahrgenommen wird. Da jeder Gläubige ein Individuum ist und daher seinen Glauben individuell wahrnimmt und auslebt.

        Dennoch gibt es aber dieses besagte Fundament im Islam. Das meiner Meinung nach weitesgehend NICHT im Auge des Betrachters zu verstehen ist, sondern dass man entweder so annimmt wie es ist als Vorraussetzung der Hingabe zu Allah oder es eben lässt und dem seiene eigene Lebensphilosophie entgegensetzt.

        Fumndamental in diesem Zusammenhang ist für mich z.B. das Anerkennen der 5 Säulen. Wobei natürlich jeder Mensch eine spirituelle Entwicklung durchmacht und man daher gewiss nicht von jedem direkt erwarten kann, sofort 5 mal zu beten. Zumal beten ohne spirituellen Tiefgang sowioso nicht konstruktiv wäre. Dennoch ist dieses Gebot aber nicht nur eine Empfehlung, sondern ein Pflichtgebot und demnach muss es für jeden Muslim ein Bestreben sein, diese Forderung auch zu erfüllen.

        Auch besteht der Islam durchaus aus gewissen „Dogmen“ wie sie sich etwa in den 6 Glaubensartikeln widerspiegeln. Hierbei handelt es sich ja nicht um irgendwelche Allegorien oder „Geschichten aus 1001 Nacht“, sondern als Gläubiger hält man diese Glaubenssätze in der Tat für eine Realität, wie z.B. der Jüngste Tag, Paradies und Hölle, die damit verbundene Verantwortung im Jenseits für das Diesseits, oder auch die Existenz von Engeln, etc.

        Ansonsten müsste man auch klären, was man unter „Dogma“ genau versteht. Bedeutet es eine engstirnige, von Hartherzigkeit und fehlendem Weitblick gekennzeichnete Herangehensweise, so wäre dies in der Tat zu kritisieren, doch meint man mit Dogma das Fundament der islamischen Lehre und damit der göttlichen Offenbarung, als Vorraussetzung der Hingabe an Allah, so ist sich diesen diesen Dogmen aus reinem Herzen zu unterwerfen oder man sieht sich dem Umstand ausgesetzt in Opposition zur göttlichen Weisheit zu stehen, was wiederrum zur Konsequenz haben könnte, dass einem das Seelenheil, um das es ja in der Religion geht, verwehrt bleibt.

        So viel erstmal dazu, damit die Nachricht nicht zu lang wird =)

        ma salama,
        Isa.

  20. hannibalnur schreibt:

    Salam Alaikum Isa,

    keine Frage…und nur damit nichts falsch verstanden wird: Ich (!) akzeptiere und respektiere die 5 Säulen und die 6 Glaubensgrundsätze im Islam. Viele scheinen zu meinen, nur weil ich liberal, progressiv bin, dass ich das Fundament nicht respektiere. Weit gefehlt. Genau DAS ist mein Fundament. Wie ich aber damit umgehe und es praktiziere und interpretiere ist dennoch eine individuelle und persönliche Angelegenheit, aber man soll mir nicht vorwerfen, dass ich mich nicht daran halte. Für mich sind diese beiden Elemente quasi der offizielle Grundstock meines Glaubens.

    Wasalam

    Hannibal-Nur 🙂

    • Isa Bryan schreibt:

      wa Aleykum Selam,

      entschuldige bitte, wenn dies falsch rübergekommen ist!
      Ich wollte nichts unterstellen, sondern nur allgemeine Grundsätze definieren.
      Mir war auch bekannt, dass deinerseits die 5 Säulen und 6 Glaubenssätze an sich anerkannt werden.
      Ich stimme ja auch im Übrigen damit überein, dass die Auslebung und das Verständnis davon letzlich tastächlich eine individuelle und von vielen persönlichen und allgemeinen Faktoren abhängige Angelegenheit ist.
      Dennoch ist es aber meiner Meinung nach so, dass nicht nur die Glaubenssätze als solche, sondern auch das Wesentliche in Hinblick auf das theologische Verständnis dieser vorgegeben sind. Wobei hier wieder der Manhaj ins Spiel kommt. Und ich vertrete hierbei den klassisch-sunnitischen.

      Aber was mich interessieren würde, was Du eigentlich genau unter „liberal“ und „progressiv“ verstehst in Hinblick auf den Islam!?

      ma salama,
      Isa.

      • Isa Bryan schreibt:

        was ich auch noch anmerken wollte…

        wenn du sagst, dass du völlig undogmatisch den Islam lebst kommt dies etwas missverständlich rüber, denn wie ich schon sagte, kann man unter Dogma zweierlei verstehen.
        Das eine ist gewiss fraglich, aber das andere ist nunmal essentiell. Du selber bekennst dich ja im Grunde auch dazu, aber so wie du dich ausdrückst wirkt es halt so, als würdest du eben dieses Fundament negieren. Darauf wollte ich hinaus…

  21. hannibalnur schreibt:

    Salam Alaikum Isa,

    unter liberal und progressiv verstehe ich persönlich (das ist nur meine Ansicht, was andere denken kann völlig anders sein) eine zeitgemäße Interpretation und Praxis des Glaubens, welche für mich in meine Umgebung und in die Gesellschaft, in der ich lebe, hineinpasst, ohne dass ich mich meiner Umgebung, meinen mir nahe stehenden Personen und meinem Glauben entferne, sondern ihn dadurch auch individuell mit einer für mich hingebungsvollen Spiritualität ausleben kann, ohne Menschen-gemachten Dogmen zu folgen. Die Beziehung zu Allah mit jedem Gläubigen ist einzigartig und so sollte sie auch bleiben, inshaAllah.

    Ich habe nicht geschrieben, dass ich „völlig undogmatisch“ den Islam lebe. Ich schreibe in meiner Beschreibung, dass ich den Islam zeitgemäß und frei von Angst und Dogmen lebe. Das ist ein Unterschied.

    Wasalam

    Hannibal-Nur

    • Isa Bryan schreibt:

      Wa Aleykum Selam,

      das klingt nachvollziehbar, doch sollte auch eine zeitgemäße Interpretation die theologisch-rechtliche Tradition nicht verwerfen =)

      Frei von Dogmen wirkt genauso wie „völlig undogmatisch“ und ich weise nur darauf hin, damit es nicht zu Missverständnissen bei anderne Muslimen kommt, die mitunter ein nicht so differenziertes oder emphatisches Denken an den Tag legen, sondern eher zu voreiligem Takfir neigen. Daher ist es immer sehr wichtig wie man sich ausdrückt, gerade wenn es um die Religion geht.

      ma Salama,

      Isa.

      • hannibalnur schreibt:

        Salam Alaikum Isa,

        genau deshalb ist es auch wichtig, dass man sich -wenn auch meiner Meinung nach eben zeitgemäß- im Glauben weiterbildet. Allerdings ist es eben auch fraglich, wie und wo man sich mit was im Glauben weiterbildet. Verwerfen tue ich wenig, aber differenzieren tue ich viel :).

        Vielen Dank aber für den Hinweis. Es stimmt und da gebe ich Dir Recht, dass es bei einigen anders-geprägten und anders-praktizierenden MuslimInnen schon zum Takfir gekommen ist und ich nehme stark an, dass dies auch zukünftig so sein wird. Natürlich ist es wichtig, wie man sich ausdrückt, aber man kann auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern sollte seinem Verstand wie auch Herzen, denn Glaube ist für mich eine Sache des Verstandes und Herzens, seinen Glauben leben und darstellen. Wenn das für die einen oder anderen als unislamisch rüberkommt, kann ich das nicht ändern. Aber man kann es nicht jedem Recht machen, und möchte ich auch gar nicht. Wohlgefallen möchte ich im Endeffekt nur bei Gott erlangen, inshaAllah.

        Wasalam

        Hannibal-Nur

  22. Sabine schreibt:

    Guten Abend Hannibal-Nur,

    beim Lesen von „Konvertiert und Nachdenkend“, Rückblick 2012, Teil 1 und 2, konnte ich Ihre Liebe und Verbundenheit zum Islam, Ihren Schwestern und Brüdern im Glauben, aber auch zu allen anderen Menschen fühlen. Ich möchte mich herzlich dafür bedanken, dass Sie Ihren Rückblick mit uns geteilt haben. 🙂

    Liebe Grüße

    • hannibalnur schreibt:

      Hallo liebe Sabine, vielen herzlichen Dank für Ihren netten Kommentar. Teil 3 (September bis Dezember) wird hoffentlich demnächst auch online gestellt werden. Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag. 🙂

  23. tamer schreibt:

    Selamu alejkum liebe Schwester im Glauben,
    Ich habe soeben mal wieder deinen Blog besucht und fand den Ratgeber über Fasten und Schwangerschaft/Stillen super, masA! Stimme voll und ganz zu.
    Super auch dass es in PDF ist..kann man einfacher verteilen .
    Wa Selam.
    Tamer

    • hannibalnur schreibt:

      Waalaykum assalam lieber Bruder, wie schön von Dir zu lesen. Entschuldige bitte, dass ich kaum zum anderweitigen Schreiben komme. InshaAllah geht es Dir und Deinen Kids gut. Freut mich, dass Dir dieser Beitrag gefällt. Alhamdulillah. LG und Salam. 🙂

      • Tamer schreibt:

        Alejkumusselam. Ja ich kämpfe und gebe mir Mühe…Dunja Dunja! Vielum die Ohren, Kochen,Waschen, Hausaufgaben und dann noch arbeiten LOL. Aber ich lass mich nicht unterkriegen! Ich hoffe, dass es euch insA auch sehr gut geht?? Auf jeden Fall wünsche ich Deiner Familie und Dir ein wunderschönes Ramadan Serif Mubarek Olsun! LG uns Selam zurück 🙂

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