„Burkini: Stoff-Tatsachen ins Auge blicken“ Ein Beitrag von mir im DTJ

Hallo und Assalamu Alaykum,

hier ein Beitrag von mir zu aktuellen Burka-Burkini Debatte:

Und all das für ein Stück Stoff?

Man ist langsam der Debatte müde und wo man hinschaut, liest man von jedem, sei es aus muslimischer oder nichtmuslimischer Seite, dass diese Burka-Debatte weder einen sinnvollen Anfang hatte noch ein kluges Ende finden wird. Wenn man realistisch ist, bemerkt man, dass es sich hierbei um eine Scheindebatte handelt, die aufgrund von anti-muslimischen Ressentiments in der europäischen Bevölkerung geführt wird, und in der es eigentlich um Muslime und ihren Glauben, und nicht um ein Stück Stoff, geht. In Konsequenz fühlen sich die Muslime, insbesondere Musliminnen durch solche Diskussionen ausgegrenzt. Fakt ist, dass es in der Debatte um die Burka und den Burkini nicht um innere Sicherheit, Frauenrechte oder Religionsfreiheit geht, sondern darum, eine Religion zu diffamieren und gegen ihre Anhänger, insbesondere in diesem Fall Anhängerinnen, Stimmung zu machen…“

Hier der Link zum Weiterlesen:

Burkini: Stoff-Tatsachen ins Auge blicken

Herzliche Grüße

Caroline

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Ein Gedanke zu “„Burkini: Stoff-Tatsachen ins Auge blicken“ Ein Beitrag von mir im DTJ

  1. hataibu schreibt:

    „Fakt ist, dass es in der Debatte um die Burka und den Burkini nicht um innere Sicherheit, Frauenrechte oder Religionsfreiheit geht, sondern darum, eine Religion zu diffamieren und gegen ihre Anhänger, insbesondere in diesem Fall Anhängerinnen, Stimmung zu machen…“

    Zum Teil gebe ich dir Recht. Aber zum Teil geht es auch, unabhängig von der jeweiligen Religion, um die Definition von individueller Freiheit:
    Ist es in Ordnung, sich freiwillig einschränkenden Regeln zu unterwerfen (die über das in der aktuellen Gesellschaft übliche hinausgehen), oder gefährde ich damit auch die Freiheit anderer?
    Das betrifft eigentlich nicht die Muslime im Allgemeinen, sondern vielmehr alle streng religiös geprägten Gemeinschaften, wie z.B. die Zwölf Stämme (christlich), die orthodoxen Juden oder die Salafisten.

    Die Frage, wie man damit umgeht, lässt sich prinzipiell zurückführen auf die Frage: Wie weit muss Toleranz gehen, wenn sie auf Intoleranz und Machtanspruch trifft?

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