Mein Glaube stärkt mich…

Blume rosa

Hallo und Assalamu Alaykum,

gestern Abend lag ich im Bett und ließ meinen Gedanken freien Lauf alles, was während des Tages geschehen war, durchzugehen und zu verarbeiten. Dabei wurde mir bewusst, dass mir mein Glaube in allen Lebenslagen Kraft gibt, die ich benötige, um mich mit allem, was mir widerfährt, vernünftig beschäftigen zu können.

In jeder Situation schöpfe ich insgeheim, aber auch offen, die Energie, die mir der Glaube an Gott gibt.

Ich gebe zu, dass ich diese Kraft und Energie aus der Barmherzigkeit Gottes wirklich brauche, um Stärke und Sanftmut zugleich zu beweisen. Der Glaube zieht mich immer wieder hoch. Egal, wie tief ich falle, der Glaube zieht mich immer wieder hoch und stellt an mich die Anforderung positiv zu denken, mich weiter anzustrengen und mich zu bemühen, so gut es in meinen Möglichkeiten geht.

Es gibt viele mir sehr nahestehende Menschen – Familie, Freunde, Bekannte, aber auch noch nie persönlich kennen gelernte Menschen, mit denen ich eine Verbindung habe – die viel durchmachen, sei es körperlich und/ oder seelisch. Ich versuche für sie da zu sein, sofern es in meinen Kräften liegt. Diese Kraft schöpfe ich aus dem Glauben. ER gibt mir all das, was ich brauche, um zu bestehen, um weiterzumachen, um der Welt Positives zu geben, einen Funken Hoffnung, einen Lichtblick, und sei es nur ein kleines Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Wenn ich mich mit Islamgegnern/ Muslimhassern/ Islamkritikern auseinandersetze und mit ihnen diskutiere und es – Oh Wunder – immer wieder versuche für Aufklärung zu sorgen, nicht auf ein niedriges Niveau zu gehen, sondern lediglich zu korrigieren, zu erklären und auszusagen, dann kann ich das nur durch die positive Kraft meines Glaubens. Sie gibt mir Halt; sie lässt mich überlegen und nicht mit dem Kopf durch die Wand gehen.

Ich lag im Bett und ließ einige Situationen Revue passieren. Dabei wurde mir bewusst, dass ich viel mache, und dennoch glaube nicht genug zu tun. Gleichzeitig weiß ich, dass der Glaube mir hilft meine Schwächen positiv zu nutzen und dabei zu lernen, wo und wann es Sinn macht, diese einzusetzen.

Der Glaube ist immer da. Ich vergesse das Weltliche nicht, denn dafür sind wir ja hier im Diesseits. Wir müssen uns damit auseinandersetzen und das Weltliche sind wir. Dazu gehören wir. Wer religiös ist, der muss auch weltlich sein. Nur so kann Glaube stark und sanft zugleich machen.

Je mehr man versucht einen aufgrund seines Glaubens als minderwertigen Menschen zu behandeln, desto stärker wird mein spirituelles Bewusstsein, meinem Gegenüber zu zeigen, dass ich allein durch meinen Glauben, aber auch durch mein Herz und meinen Verstand die Kraft besitze dafür zu stehen, was ich bin und mir kein U für ein A vormachen zu lassen.

Ich fühle diese innerliche Kraft. Sie baut mich täglich aufs Neue auf. Für Außenstehende vielleicht völlig unerklärlich und unverständlich. Für Gleichgesinnte ist es eine Verbundenheit, die von Herz zu Herz geht. Dadurch kann ich bestehen. daraus schöpfe ich den Willen, den Mut und die Sanftheit.

Mir ist bewusst, dass ich täglich dankbar bin, für das, was ich habe und für das, was ich machen kann. Danke an Gott zuerst. Und ein liebes Dankeschön an alle die um mich herum, von denen ich auch diese Kraft schöpfen kann.

Mein Glaube ist meine Kraft.

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