Eine Ummah?

Hallo und Assalamu Alaykum,

gemeinsam

 

 

 

 

„Und aus euch soll eine Gemeinde werden, die zum Guten einlädt und das gebietet, was Rechtens ist, und das Unrecht verbietet; und diese sind die Erfolgreichen.“

(Qur’an 3:104)

Es wird viel davon gesprochen und geschrieben, dass die Muslime EINE Gemeinschaft – eine Ummah – sind. Und doch zeigt die Realität, dass viele Entzweiungen stattfinden und die Gemeinschaft zwar auf wundersame Weise durchaus gewisse Solidarität untereinander beweist, jedoch die Muslime sich immer mehr voneinander entfernen. Der Qur’an aber fordert, dass wir uns mehr zusammentun, füreinander da sind, in guten wie in schlechten Zeiten, und nicht nur, wann es uns einzeln „in den Kram passt“. Die Nächstenliebe und das Miteinander braucht einen neuen Schwung sowie Enthusiasmus von allen Seiten.

Erst wenn wir wirklich als EINE Ummah im wahrsten Sinne des Wortes sind, oder uns zumindest in diese Richtung bemühen, werden wir auch von außen respektiert, verstanden und geliebt werden.

(Aber ich glaube, dass das zurzeit nur Wunschdenken sein kann. Ob es irgendwann wirklich eine Gemeinschaft geben wird? Allahu Alleem (Gott weiß es am Besten).)

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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2 Gedanken zu “Eine Ummah?

  1. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Salam liebe Schwester,
    ich denke das Problem liegt in einer zunehmenden Radikalisierung, sowie der Entfernung von den eigentlichen Lehren des Islam. Meinungsunterschiede und verschiedene Auslegungen gab es schon immer, doch was unter den Frühmuslimen als Bereicherung zur Gotteserkenntnis verstanden wurde, wurde unter (wechselnden politischen Zweigen) als Bedrohung für die eigene Macht verstanden. Selbst unter der Abbassidenherrschaft, von der man als Blütezeit ausgeht, da unterschiedliche geistige und geistliche Strömungen herrschten, kam es doch immer wieder – gerade was die innerislamische Haltung angeht – zur gewaltsamen Beseitigung unliebsamer Personen mit einer anderen Auslegung. Und seit der Kolonialzeit ist das ganze noch politischer geworden und hat oftmals mit Religion nur noch wenig gemein.

    In diesem Sinne: Back to the Roots! 🙂
    mit den besten Salams,
    Volker

    • hannibalnur schreibt:

      Salam lieber Bruder,

      wie schön von Dir zu lesen. Ich gebe Dir Recht, dass es tatsächlich daran liegt, dass sich Muslime zunehmend radikalisieren (lassen), Ideologien folgen, die mit der Lehre des Islam nur teilweise noch etwas zu tun haben, und man verstärkt einen politischen Islam, selbst hier in Deutschland, wahrnimmt.

      Das Problem ist, dass man sich primär Menschen zu „Göttern“ nimmt anstatt Gottes Wort, dem Qur’an, zu folgen. Dabei steht schon im Qur’an drin, dass man Ihm zu folgen hat, nicht den Menschen (auch wenn es unter ihnen welche gibt, die wissender als andere sind – so muss man mit Vorsicht auswählen, wessen Ansichten man annimmt und welche im Sinne des Qur’an sind.).

      Back to the roots wäre eigentlich: Zurück zum Qur’an…das fehlt vielen, die sich mit dem Qur’an wenig(er) beschäftigen, als mit den Leuten, die ihn auslegen und es als in Stein gemeißelte Wahrheit verkaufen.

      Liebe Salams zurück.
      (Hannibal) Nur 🙂

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