Gastbeitrag „Muslime und das deutsche Sozialsystem…“

Hallo und Assalamu Alaykum,

Geldbörseich habe gestern einen Beitrag gelesen, der sich sehr direkt und ehrlich mit einigen unserer muslimischen Glaubensgeschwister auseinandersetzt, was deren Praxis, allerdings auch „Ausbeutung“ des deutschen sozialen Systems angeht. Islamisch ist, wie man (als Muslim eigentlich) weiß, etwas anderes. Ich war überrascht soviel Ehrlichkeit zu lesen, denn viel zu wenig wird sich mit diesem „Problem“ auseinandergesetzt bzw. es wird nur selten in Angriff genommen oder sich, wenn man tatsächlich selbst betroffen ist, an die eigene Nase gefasst und etwas dagegen getan.

Aber lesen Sie/ lies selbst:

1. BETRUG

Viele Muslime bekommen Sozialhilfe ohne diese wirklich zu brauchen. Viele lügen und betrügen, um an das Geld zu kommen. Viele arbeiten schwarz nebenbei und verdienen damit genug, nehmen trotzdem aber auch die Sozialhilfe an. Es sind nicht nur die Muslime, die dies tun, aber wir sind nicht für die Taten und das Benehmen der Nicht-Muslime verantwortlich und wir sollten uns doch anders verhalten. Unser Maßstab ist nicht das übliche Verhalten der Gesellschaft, sondern Quran und Sunna.

2. FAULHEIT

Ein Muslim sollte sich anstrengen und seinen Lebensunterhalt verdienen. Faul sein ist keine islamische Eigenschaft.

3. HOCHMUT

Wenn man denkt, man sei zu schade, um eine Arbeit zu machen, ist das nichts anderes als Hochmut. Jemand, der es vorzieht vom Sozialamt zu leben, als Toiletten zu putzen, ist hochmütig. Besser ist es eine ehrenhafte Putzfrau zu sein, als jemand, der nichts tut und auf Kosten anderer lebt.

4. SCHWACHE MUSLIME

Wie soll der Islam stark sein, wenn es so wenige Muslime gibt, die auf eigenen Füßen stehen? Männer, die arbeiten können und nichts tun, können den Islam nicht weiterbringen.

5. HADJ MIT UNERLAUBTEN MITTELN

Viele vom Amt lebende Muslime reisen nach Mekka, um die Pilgerfahrt (Hadsch) zu vollziehen. Das Amt bezahlt dafür. Der Hadsch ist Pflicht für jeden Muslim, der gesundheitlich und finanziell dazu in der Lage ist. Jemand, der NICHT sein Geld mit ehrlicher Arbeit verdient, ist nicht finanziell in der Lage und sollte das nicht machen.

6. IST DAS GELD VOM SOZIALAMT HALAL?

Die Frage sollte sich jeder für sich ganz ehrlich beantworten. Woher kommt das Geld? Zum größten Teil von Steuereinnahmen. Wer bezahlt Steuern in Deutschland? Alle, u.a. auch die Prostituierten, die Alkoholfabriken, die Schweinefleisch verarbeitenden Unternehmen, Casinos usw. usw. Wer kann sicher sein, dass das Geld, das er vom Amt bekommt, nicht genau das Geld ist, das mit unerlaubten Mitteln verdient wurde?! Allah weiß es!

Das Verhalten vieler Muslime, die vom Amt leben

Viele der Muslime, die vom Amt leben, sind ständig unzufrieden. Ihre Herzen sind erfüllt mit Hass. Alle wollen auswandern. Sie tun es aber nicht und werden es auch nie tun, weil sie es nirgendwo so gut haben werden wie in Deutschland. In den s.g. islamischen Ländern gibt es nichts umsonst. Viele Schwestern, die sich dafür entschieden haben den Gesichtsschleier (Niqab) zu tragen leben von Sozialhilfe, deren Männer genauso. Es scheint eine Mode unter den Muslimen zu sein. Die Frau bleibt zu Hause, mashaAllah! Bedeckt ihr Gesicht, ist „die beste“ Muslima, hasst die Ungläubigen. Nebenbei vergisst sie, dass sie sogar ihren Niqab mit dem Geld des Ungläubigen gekauft hat. Andere Schwestern, die arbeiten gehen, werden als schlechte Muslimas abgestempelt, weil sie angeblich unter unislamischen Bedingungen arbeiten. Keine Frau will freiwillig acht Stunden am Tag arbeiten und völlig erschöpft nach Hause kommen. Wieso tun wir das dann? Weil die Männer ihren Pflichten nicht mehr nachgehen und die Frauen nicht versorgen. Am besten ist es sogar, wenn die Frau die ganze Familie und den Mann mit versorgt. Wer tut schon so etwas freiwillig?!

Was ist die Lösung? An erster Stelle sollten die Männer wieder ihre Rolle des Versorgers übernehmen und für ihre Frauen und Kinder sorgen. Weil, wie kann ein Vater, der den ganzen Tag zu Hause (oder in der Moschee) herumsitzt ein gutes Beispiel für seine Kinder sein?! Wenn die Männer dies endlich täten, müssten die Frauen nicht so viel arbeiten und hätten so mehr Zeit, um gute Kinder zu erziehen.

Die Frauen sollten ihre Kinder schon ganz früh daran gewöhnen, zu arbeiten. Auch wenn es kleine Haushaltsarbeiten sind, die sie erledigen sollten. Und dabei gilt: nicht nur die Mädchen, sondern auch die Jungen! Die Mütter sind diejenigen, die Jungs zu faulen Männer erziehen, die irgendwann nicht in der Lage sind etwas zu tun, und das sollte sich ändern.

Muslime sollten auf Bildung achten – Männer und Frauen. So kann man dann ein gutes Beispiel für die Kinder sein und auch eine gute Arbeit finden, so dass man nicht mehr vom Sozialamt abhängig ist.

Als letztes sollte uns klar sein, dass Geld, das nicht ehrlich verdient wurde, keinen Segen mit sich bringt. Warum haben Menschen, die vom Amt leben, immer Geldprobleme, obwohl sie eigentlich genug bekommen? Und warum haben andere, die arbeiten und weniger bekommen immer genug?!“

Nachdem Sie das nun gelesen haben, was glauben Sie?

Ich gehe nicht mit allem in diesem Beitrag konform, allerdings stimme ich den meisten Punkten leider Gottes zu.

LG und Salam

Hannibal-Nur

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Ein Gedanke zu “Gastbeitrag „Muslime und das deutsche Sozialsystem…“

  1. Volker Ahmad Qasir schreibt:

    Hierzu fällt mir ein Hadith ein: Einmal kam ein Mann zum Propheten (saws) und bat ihn um Geld aus den Zakat-Mitteln. Der Prophet (saws) fragte den Mann, was er an Hab und Gut habe, woraufhin der Mann sagte, dass er einen Becher und eine Decke habe. Der Prophet (saws) sagte, der Mann solle beide Dinge verkaufen und gegen eine Axt eintauschen. Der Mann tat wie ihm geraten und der Prophet (saws) stellte mit ihm einen Plan auf, wonach der Mann Holz hackte und sich so in nur kurzer Zeit sein Geld verdiente und nicht mehr betteln musste.

    Wir können froh sein, in einem Sozialstaat leben zu können und wir sollten keine Angst haben, diese Leistungen zu nutzen, aber wir sollten – gerade als Muslim/in – dies nur in Not und nicht einfach so und langfristig tun. Möge Allah uns dazu befähigen, Amin.

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