Das Polieren des eigenen Spiegels

Hallo und Assalamu Alaykum,

Tanzende Derwisch
Das innere Herz (qalb) des Menschen wird oft auch als Spiegel beschrieben, in welchen das göttliche Licht fällt. Unsere Gefühle, Gedanken und Taten sind eine Widerspiegelung dieses Lichtes.

Je nach Beschaffenheit dieses Spiegels werden diese schön oder verzerrt und hässlich sein.

Darum werden wir aufgefordert, „unaufhörlich den Spiegel zu putzen“:

 

„Dann mache es dir zur Gewohnheit – auch wenn du einen dunklen Körper wie Eisen hast – zu polieren, zu polieren, zu polieren;

Damit dein Herz ein Spiegel voller Bilder wird und dir aus jeder Richtung reizende weiße Schönheit zeigt.

Auch wenn das Eisen dunkel war und kein Licht besaß, hat es durch Polieren doch die Dunkelheit verloren.

Das Eisen hat das Polieren ertragen, und seine Oberfläche wurde davon schön, und man kann Bilder darauf sehen.

Weil der Körper grob und dunkel ist, poliere ihn – denn er ist für das Poliermittel empfänglich;

Damit die Formen des Unsichtbaren in ihm erscheinen und der Widerschein von Hûrî und Engel auf ihn treffen.

Gott hat dir Poliermittel gegeben, die Vernunft, um die Oberfläche des Herzens glänzend machen zu können. …“ (Mesnevi IV: 2469 ff)

Allen einen schönen Wochenanfang.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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