♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Salam Alaikum,

Cuma

 

ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Freitag.

 

 

Mach einen Unterschied!

Die Zeit rennt einem förmlich davon. Ramadan ist seit etwas über drei Wochen im Gange, und wir haben nur noch etwas unter einer Woche bis zum Fastenbrechenfest. So viele Dinge sollten im Ramadan, und auch danach, beachtet werden, und doch ist es oftmals so, dass wir nur das Nötigste schaffen. Dieses Jahr ist Ramadan für die Fastenden selbst in Deutschland nicht einfach. Mit bis zu 37 Grad Hitze und bis zu 18 Stunden Fastenzeit (also ohne Essen, Trinken, Rauchen, Sex, u.v.m.) war es bisher kein Zuckerschlecken für viele.

Datteln und Wasser

 

 

 

 

 

Man bemüht sich seinen Pflichten nachzukommen, so gut man kann. Wenn jemand aber sagt, dass er oder sie auch wirklich gewissenhaft 5x am Tag betet, extra Gebete einlegt und sehr viel in der Moschee ist, dann ziehe ich respektvoll meinen Hut, denn das ist 1. nicht einfach, und 2. kann das nicht jede(r).

Wichtig ist es, dass man damit nicht herum prahlt, denn es gibt Menschen, denen es nicht so leicht wie anderen fällt. Man sollte versuchen ein wenig Rücksicht auf andere zu nehmen und sie eher noch in ihrem Vorhaben auf liebevolle Art und Weise unterstützen.

Gemeinsames Fastenbrechen

 

 

 

Ob fastend oder nicht, so gut wie jede Muslimin/ jeder Muslim wird Ramadan auf ihre bzw. seine ganz eigene Weise begehen. Viele machen sich schon vor Ramadan viele Pläne, was sie alles im Ramadan machen und schaffen wollen. Einige schaffen es sich an ihren Plan zu halten, andere wiederum nicht. Ich will ehrlich sein, dass meine Pläne nicht wirklich umgesetzt worden sind. So einiges hatte ich mir vorgenommen, und muss durchaus beschämt schreiben, dass ich nicht einmal die Hälfte des von mir Geplanten geschafft habe. Damit meine ich jetzt meine spirituellen und religiösen Vorhaben, die ich mir vorgenommen hatte. Nun ja, kheir inshaAllah, wie man so schön sagt.

Hingabe an Gott

 

 

 

Wenn es nun nicht so ganz mit den spirituellen und religiösen Vorhaben klappt (und da gibt es jede Menge, wie z.B. regelmäßig Qur’an lesen; am nächtlichen Taraweeh-Gebet teilnehmen; eine Surah oder etwas anderes auswendig lernen; über den Propheten saw lernen, sich über etwas anderes, was mit Islam zu tun hat, schlau machen, sich auf die Beziehung mit Gott konzentrieren etc.), dann hat man noch immer weltliche Vorhaben, die man sich auch vornehmen und umsetzen kann, und zwar zum Guten der Menschheit, und zu Gottes Wohlgefallen. Es ist wichtig nicht zu vergessen, dass es unsere Absicht ist, in allem, was wir (beabsichtigen zu) tun, die am Allerwichtigsten ist. Ohne sie sind unsere Gedanken, Worte und Handlungen nicht viel bis gar nichts wert. Unsere Absicht sollte darin bestehen, alles, was wir machen, im Guten für Gott, für andere und für uns selbst zu machen.

FederDer Prophet saw hat einmal gesagt:

„Wenn Du etwas Schlechtes siehst, ändere es mit Deiner Hand, Deiner Zunge oder Deinem Herzen.“

 

Genau das ist damit gemeint, wenn man von der Absicht in unseren Taten, Worten und Gedanken spricht. Es ist nicht immer nur das Religiöse, was zählt, sondern eben auch das Menschliche. Deshalb sollte man versuchen – auch und insbesondere als einzelner Mensch – einen Unterschied zu machen, indem man mit gutem Beispiel vorangeht und anderen vorlebt, wie man bestimmte Sachen einfacher und besser gestalten, handhaben und leben kann. Insbesondere ist es wichtig, dass man sich bemüht ein offenes Ohr für andere zu haben. Natürlich ist das nicht immer einfach, denn man hat selbst oft genug Herausforderungen und Hürden, die es gilt zu überwinden, aber wie es auch so schön heißt: Zwar scheint alles im Leben eine Prüfung zu sein, jedoch erlegt Gott uns nicht mehr auf als wir (er-)tragen können. Man geht damit unterschiedlich um.

Ramadansichel

 

 

Das bedeutet im Klartext:
Wenn Du mit Deinen eigenen Prüfungen soweit zurechtkommt, dass man noch ein „Öhrchen“ frei für die Gedanken, Probleme, und Fragen anderer hat, dann versuche Dich nicht davor zu verschließen, sondern öffne Dich dafür. Schenke ihnen Dein Gehör, schließe sie in Deine Gebete und Duas mit ein. Mach einen Unterschied und sei für andere da!

In diesem Sinne wünsche ich allen eine wunderbare, spirituell inspirierende und gesegnete letzte Ramadan-Woche in diesem Jahr, einen wunderbaren, von Gott gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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