Abnehmen im Ramadan tabu!

Hallo und Salam Alaikum,

Suppeviele von uns haben nun den ersten bzw. zweiten Tag des Ramadan-Fastens hinter uns und merken dadurch sicherlich schon einige Auswirkungen. Oftmals ist es so, dass der Körper, wenn er das Fasten nicht gewöhnt ist, Signale schickt, dass ihm merklich etwas „fehlen“ könnte.

Meist gehen diese Symptome nach dem 3. Tag vorbei oder verringern sich, dass es dem Fastenden kaum mehr auffällt. Dazu gehören in den allermeisten Situationen Kopfschmerzen, die durch den Flüssigkeitsentzug entstehen können, oder aber auch leichter Schwindel und natürlich ein knurrender Magen. Das ist alles völlig normal und wirklich nicht weiter bedenklich, denn schließlich fasten wir nicht 24 Stunden am Tag, sondern haben auch unsere Zeit, in der wir diese Defizite durch Nahrung und Trank wieder ausgleichen können. Gott sei es gedankt, dass wir diese Möglichkeit hier in Deutschland haben. Anderswo auf der Welt sieht es nicht so gut aus wie bei uns, deshalb sollten wir uns sehr glücklich schätzen und dankbar sein. 🙂

AbnehmenWährend ich immer wieder zu hören bekomme, wie viele sich Sorgen machen, dass sie im Ramadan zunehmen könnten (Wenig Bewegung und große Fastenbrechenmahlzeiten), so habe ich mittlerweile kein Verständnis für solche „Sorgen“ mehr.

Es ist ein Thema, auf welches ich sicher in den kommenden Tagen kurz eingehen werde. Andersherum gibt es aber auch viele Menschen, die den Ramadan zum Anlass nehmen, um abzunehmen. Auch hier muss ich gestehen, dass ich diese Einstellung nicht teilen kann, denn:

Der Ramadan ist NICHT zum Abnehmen gedacht, sondern hat, wie die meisten wissen, einen ganz anderen Nutzen!

Die meisten Menschen nehmen in der Regel im Ramadan zwischen 1-3 Kilogramm ab, wenn sie sich an die Fastenzeiten halten, und – das ist besonders wichtig! – sich in der erlaubten Zeit GESUND ERNÄHREN.

Der Körper macht in dieser Zeit sehr viel mit und „leidet“ unter ganz anderen Aspekten als unter normalen Umständen. Er muss sich daran gewöhnen nur innerhalb einer bestimmten Zeitspanne des Tages bzw. der Nacht mit Nahrung und Trank „gefüttert“ zu werden. Somit muss sich die Verdauung, aber auch das Denken des Menschen umstellen, und er muss in allem, was er macht, Prioritäten setzen, so dass es seinem Körper gut geht.

Während dieser Zeit an Körpergewichtsabnahme zu denken, bzw. diese Zeit dafür zu nutzen, wäre gar nicht sinnvoll, denn Körper, Geist und Seele müssen schon genug „arbeiten“, da die Umstellung eine sehr wesentliche ist, die nicht von der Hand zu weisen ist.

Obst und GemüseMan sollte sich im Ramadan, wenn man fastet, gesund ernähren und Diäten komplett vergessen. Gut, dass bedeutet natürlich nicht im Umkehrschluss, dass man Völlerei betreiben darf…DAS ist nämlich auch verboten. 😉

Wichtig ist eine abwechslungsreiche, gesunde und leckere Ernährung mit wenig Fett und wenig Zucker, dafür aber mit viel Flüssigkeit, Obst, Gemüse, Suppen, Salaten, magerem Fleisch, Milch, Datteln, Nüssen etc. Man muss sich ausgewogen ernähren, somit weder Mini-Portionen noch ein Riesenbuffet zu sich nehmen.

Wie der Prophet saw schon sagte:

„Fülle Deinen Magen mit einem Drittel Nahrung, einem Drittel Trank, UND einem Drittel Luft.“

Höre auf Deinen Körper während des Fastens, denn in dieser Zeit braucht er Dich besonders dringend.

Somit bitte keine Diät, sondern gesunde und vielfältige Kost!

GLG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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