♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Salam Alaikum,

Cuma

 

ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Freitag.

 

 

Sich selbst treu sein und bleiben.

Es kann für viele ein harter und steiniger Weg sein, und für viele andere ist es ein einfacher Lauf – sich selbst treu zu sein und zu bleiben und nicht wie viele andere zum Mitläufer zu werden ist eine Herausforderung, der viele, viele aber auch nicht gewachsen sind. Es kommt immer darauf an, was man als Ziel vor Augen hat. Ist ein Ziel, welches man nur für sich selbst erreichen möchte, oder ist es ein Ziel, von dem letztendlich auch andere profitieren können?

Sei Du selbst

 

 

 

Sich selbst treu zu bleiben bedeutet die eigene Identität wahren und letztendlich sich nicht für andere zu verstellen. Identitätsfindung ist heutzutage nicht einfach, aber auch nicht schwerer als vor 100 oder 200 Jahren. Das einzige, was sich geändert hat, sind die Umstände, wie sich die Gesellschaft globalisierend entwickelt hat. Kurt Tucholsky hat einmal gesagt: „Suche keine Effekte zu erzielen, die nicht in deinem Wesen liegen. Das Podium ist eine unbarmherzige Sache – da steht der Mensch nackter als im Sonnenbad“. Ins hier und jetzt übertragen kann man sagen, dass Tucholsky mit dem Podium nicht nur die Bühne eines Redners meint, sondern dass meines Erachtens die Welt das Podium für jeden von uns ist und wir uns einzeln überlegen müssen, wie wir uns der Welt präsentieren, wofür wir stehen, woran wir glauben, und was wir zielgerecht erreichen wollen.

Authentizität

 

In der heutigen Zeit zu sich zu stehen, seine eigenen Interessen wirklich zu vertreten, sich hinter sie zu stellen und nicht zum Mitläufer anderer Gruppierungen oder Interessen zu werden ist für viele eine Herausforderung, der sie oftmals nicht gewappnet sind. Warum ist das so? Vielleicht weil sie es nicht anders gelernt haben bzw. diesen Weg der Selbstfindung noch suchen und erreichen müssen.

Es ist leicht zu beobachten, wer zum Mitläufer wird und wer sich gegen Mainstream-Ströme „wehrt“: Meines Erachtens scheint es oft zu sein, dass die unter uns, welche weniger Bildung haben, sich eher einem Mainstream anschließen und zum Mitläufer werden, als die unter uns, welche sich kontinuierlich weiterbilden. Deshalb ist es unheimlich wichtig – um sich selbst treu zu bleiben – sich weiterzubilden, seinen Horizont zu erweitern und über den Tellerrand zu schauen. Wer einmal begonnen hat, sich in eine Rolle hineinzufinden und vorgibt, etwas zu sein, was er/ sie aber nicht ist, dann ist er/ sie sich nicht mehr treu geblieben. Meiner Meinung nach kann man keine innere Zufriedenheit und Glück auf diesem Wege erfahren, denn man verrät sich selbst, was letztendlich auch oft leicht zu durchschauen ist.

Ich darf ich selbst sein

 

 

 

 

 

Loyalität gegenüber anderen ist sehr wichtig, aber Loyalität gegenüber sich selbst eben auch. Man kann sich nicht selbst belügen, und wer es macht, dem/ der wird irgendwann das Kartenhaus, auf dem man alles basiert hat, zusammenfallen, und dann hat man nämlich gar nichts mehr. Natürlich sollte man gleichzeitig einen Mittelweg finden, denn man ist, auch wenn man sich selbst treu bleiben möchte, nicht alleine auf dieser Welt. Also sich selbst treu sein und bleiben ist eine Sache und die ist auch gut so, aber nur, wenn seine Mitmenschen nicht darunter leiden, sondern etwas Positives aus der Individualität des/ der einzelnen Person ziehen können. Das bedeutet letztendlich auch, dass man sich seiner Stärken und Schwächen bewusst sein und sie akzeptieren sollte. Kein Mensch ist perfekt, und das sollte man sich trotz der eigenen Identitätsfindung bewusst sein.

Es ist nie zu spät

 

 

 

 

 

Für all diese Dinge, um sich selbst treu zu sein und zu bleiben, bedarf es viel Arbeit des einzelnen Menschen. Selbstbewusstsein und Überwindungskraft sind oftmals benötigt, und diese Gaben müssen von vielen von uns erlernt werden. Jeder von uns durchlebt Veränderungen durch Erfahrungen des Lebens, welche wiederum notwendig zur individuellen Charakterfindung nötig sind. Es ist selbstverständlich, dass man in dem Versuch sich selbst treu zu sein und zu bleiben bei anderen Menschen auch mal aneckt und in manchen Fällen sich sogar unbeliebt macht. Das ist nur zu natürlich, denn wir alle haben zu bestimmten Dingen, Themen und Situationen unterschiedliche Meinungen und Vorstellungen. Hierbei ist es wichtig, dass man sich überlegt, wie man zu seinen Meinungen und Äußerungen kommt und dass man auch hinter ihnen steht. Außerdem ist es wichtig, wenn man sich für oder gegen etwas positioniert, dass man weiß, worum es geht, und den Grund dieser Positionierung versteht.

Wichtig bei all dem ist es, dass man weiß, wofür man eine Meinung oder Einstellung hat, diese vertritt und sich nicht von anderen durchweg beeinflussen lässt. Man sollte das tun, was man für richtig hält, dann ist man sich selbst treu, aber bitte auch nur, wenn es Dir und anderen zu Gute kommt.

Lasst Euch in Euren Worten und Taten ermutigen und unterstützen.

Seid Querdenker und schwimmt nicht immer mit dem Strom.

Auflockerung und Verständnis weit über den Tellerrand hinaus eröffnet uns allen neue Perspektiven.

Lasst Euch nicht entmutigen, auch wenn es Menschen gibt, die einen nicht verstehen. Man ist nur dafür verantwortlich, was man sagt, aber nicht dafür, was andere Menschen verstehen, was man sagt.

Sei stolz auf das, was Du erreichst, aber halte Dich nicht daran fest, denn es gibt noch mehr zu tun.

Sei offen und differenziert, verhalte Dich aber auch so, dass Du Dich jederzeit zurückziehen und besinnen kannst (auch eine Lektion an mich selbst).

 

Be originalIn diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren, von Gott gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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