♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Salam Alaikum,

Cuma

 

ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Freitag.

 

 

Mut bewegend etwas im Guten zu richten und positiv zu verändern

Die letzten Tage haben gezeigt, dass man vieles erreichen kann, wenn man sich nicht nur etwas vornimmt, sondern auch Worten Taten folgen lässt. Natürlich ist das nicht (immer) einfach und viele Vorhaben erfordern einen wirklichen Mut sowie Selbstbewusstsein. Egal für welche Sache man sich einsetzt, sei es für sich selbst, für andere, oder für sich selbst und andere, so muss man (fast) immer im Hinterkopf behalten, was man mit dieser Sache für sich selbst und/ oder andere bezwecken möchte.

CourageUm etwas zu erreichen, hier wieder egal was es ist, bedarf es oftmals Überwindung und Courage.

Ein manches Mal muss man seine Angst überwinden, ein anderes Mal überlegen, ob man sich nicht über- oder unterschätzt.

Fakt ist, dass wenn man etwas erreichen möchte, nicht nur darüber nachgedacht und geredet werden soll, sondern Ziele sollten Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt werden.

Der eine möchte sich einen Traum verwirklichen und einen bestimmten Beruf ausüben. Darüber nachdenken und reden hilft wenig. „Klotzen, statt kleckern“ wäre hier das Motto. Um diesen Beruf auszuüben, muss man ihn erlernen. Das wiederum geht auch nur durch Taten, nicht nur Nachdenken und Reden.

Der andere möchte Karriere machen bzw. viel Geld verdienen. Alles schön und gut, aber um zu diesem Ziel zu kommen, muss man etwas tun. Hier gilt auch (meistens): Klotzen, statt kleckern. Von nichts kommt nichts. Man kann nicht erwarten, dass man zum Traumberuf oder zum großen Geld kommt, indem andere für einen auf das eigene Ziel hinarbeiten. Man muss schon selbst was tun.

Es gibt viele Menschen in unserer Gesellschaft, die etwas erreichen wollen, nicht nur im persönlichen und beruflichen Leben, aber zum Wohle der allgemeinen Gesellschaft, in der wir leben. Jede(r) von uns hat eine Meinung zu vielen Themen, seien sie persönlicher, gesellschaftlicher, öffentlicher, privater, politischer, kultureller, sozialer oder religiöser Natur. Und viele mischen mit, denn sie möchten ihre Meinungen und Gedanken mit anderen teilen.

UnterstützungDer Prophet Muhammad saw sagte:

„Oh ihr Menschen! Euer Gott ist Einer und euer Stammvater (Adam) ist einer. Ein Araber ist nicht besser als ein Nicht-Araber, und ein Nicht-Araber ist nicht besser als ein Araber, und ein roter (d.h. weiß mit rötlichem Schimmer) Mensch ist nicht besser als ein schwarzer Mensch und ein schwarzer Mensch ist nicht besser als ein roter Mensch, außer in der Frömmigkeit“. (Überlieferung bei Musnad Ahmad)

Das ist gut und wichtig, denn wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, in welcher wir uns aneinander mit unserer Vielfalt bereichern. Heißt es nicht im Qur’an:

Quran„O Menschen! Siehe, Wir haben euch alle aus einem Männlichen und einem Weiblichen erschaffen, und haben euch zu Nationen und Stämmen gemacht, auf dass ihr einander kennen lernen möget…“ (Qur’an 49:13)

 

Ja, ich weiß, eventuell langweile ich so manchen mit diesem Vers, aber er ist nun einmal einer meiner Lieblingsverse im Qur’an, da er in so netter und liebevoller Art klar macht, dass Gott uns so unterschiedlich geschaffen hat, damit wir einander eben kennen lernen und uns mit unserer Vielfalt gegenseitig bereichern.

In diesem Kennen lernen sollte man auch vieles beachten. Dazu gehört Achtung und Respekt Menschen gegenüber, die einem vielleicht auf den ersten Blick fremd erscheinen. Aber auch wenn wir unterschiedliche Kulturen, Nationen, Hautfarben, Religionen, sexuelle Orientierungen, Interessen und vieles mehr haben, so haben wir auch vieles gemeinsam. Wir sind Menschen, somit gehören wir auch irgendwie alle zusammen, ganz gleich woher wir kommen, welche Traditionen wir haben oder welcher Religion wir folgen.

Mut zur Wahrheit

 

 

 

 

Etwas zu bewegen bedeutet: Wenn man etwas erreichen möchte, muss man sich im Klaren sein, dass man, auch wenn man für das Allgemeinwohl der Gesellschaft agiert, auch auf Menschen stoßen wird, die Kritik an solchen Bewegungen ausüben werden.

Man muss sich bewusst sein, dass es immer jemanden geben wird, dem man es nie recht machen kann, egal was man macht, sei es bewusst oder unbewusst. Warum? Aus dem ganz einfachen Grund, dass man schon einen Stempel aufgedrückt bekommen hat und man den nur schwer wieder los wird. Was aber einem noch bewusst sein sollte ist: Man muss es nicht jedem recht machen. Auf gar keinen Fall. Man muss nur zu seinen eigenen Taten und Worten stehen, wenn man etwas durchführt, um etwas zu erreichen wollen. Man sollte sich nicht von einigen wenigen, die ein Vorhaben, eine Bewegung oder ein Ziel nicht verstehen oder nachvollziehen können, irritieren oder sogar unterbuttern lassen. Wenn das Vorhaben, die Bewegung oder das Ziel zu einem guten Zweck dient und Sinn macht, dann wird man sich auch nicht von ein paar „GegnerInnen“ irritieren lassen.

Deshalb, wenn Ihr spontan die Menschen bewegen oder zum Nachdenken bringen wollt, dann macht es einfach und lasst Euch nicht von Menschen, die Euch eventuell nicht verstehen, beeindrucken. Glaubt mir, dass wenn es Bewegungen/ Aktionen/ Themen im Sinne der guten Sache und der Gerechtigkeit sind, dann werden die meisten Menschen hinter Euch stehen. Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind alles Tugenden, die wir unter uns dringend benötigen. Für das Wohl von Euch selbst, aber insbesondere von anderen, setzt Euch im Namen der Gerechtigkeit und Fairness ein.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren, von Gott gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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