♥ Djuma Mubārakah ♥

Hallo und Salam Alaikum,

Cuma

 

ich wünsche all meinen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Freitag.

 

 

Kleine Wünsche-Träume-Erfolge…große Wünsche-Träume-Erfolge!

Jede(r) von uns hat bestimmte Wünsche, gewisse Träume, und fast jede(r) von uns möchte in unterschiedlichen Belangen und Situationen Erfolg haben. Wie sich diese Wünsche, Träume und Erfolge manifestieren und zeigen, hängt von uns einzeln ab, denn nicht jede(r) von uns ist wie der/ die Nächste. Zugleich bedeutet es, dass wir unterschiedliche Wünsche, Träume und Erfolge haben.

Was für den einen ein kleiner Wunsch sein mag, ist für den nächsten ein ganz großer Wunsch. Was für den einen ein kleiner und unbedeutender Traum ist, mag für den nächsten so einschneidend und wichtig zu sein, wie es für den ersten gar nicht zu verstehen ist. Und nicht zuletzt mag für den einen ein kleiner Erfolg der große Erfolg eines anderen sein.

Geht man nur von sich aus, was die eigenen Wünsche, Träume und Erfolge angeht und versucht sie auf andere zu projizieren, wird man nicht weit kommen, denn kein Mensch ist genau so wie man selbst. Gottes Erschaffung des Menschen ist in diesem Hinblick zweifelsfrei über unseren gedanklichen Dimensionen hinaus etwas, in welcher Er sich durch den Menschen vervollkommnet, wenn dieser es auch zulässt. Deshalb kann kein Mensch wie der Nächste sein und sollte sich als individuelles Geschöpf Gottes sehen.

WunschWas für Wünsche hat der Mensch heutzutage? Es gibt kleine und große Wünsche. Es gibt Wunschdenken. So individuell, wie wir sind, heißt das, dass wir alle, egal ob wir jung, alt, klein, groß etc. sind, einzigartige Wünsche in unserem Leben entwickeln.

 

Tante Wiki sagt: „Der Wunsch ist ein Begehren oder Verlangen nach einer Sache oder einer Fähigkeit, ein Streben oder zumindest die Hoffnung auf eine Veränderung der Realität oder das Erreichen eines Zieles für sich selbst oder für einen anderen. Zu den Wünschen gehören sowohl die Glückwünsche als auch negativ besetzte Verlangen, wie Verwünschungen, Flüche, oder jemandem die Pest an den Hals wünschen.“

Im Islam gibt es Bittgebete (Du’a), in denen der Mensch seine Wünsche gegenüber Gott offenbaren kann. Der Qur’an bietet viele Bittgebete an, mit denen der Mensch seine Wünsche gegenüber Gott äußern kann. Zudem ist es aber auch wichtig, dass das „sich etwas wünschen“ nicht überhand nimmt, sondern dass man realistisch bleibt. Somit sollte man sich nur Dinge oder Situationen wünschen, die man braucht, während man sich Dinge oder Situationen, die man nicht braucht, nicht wünschen sollte. Wenn man sich oder anderen etwas Schlechtes wünscht, dann ist es eine Sünde, denn dieser Wunsch birgt einen Nachteil, nicht nur für den anderen, sondern auch für einen selbst.

Quran

 

“SAG (zu jenen, die glauben): ‚Kein Gewicht oder Wert würde mein Erhalter mit euch verbinden, wäre da nicht eurer Glaube (an Ihn)!’“ (Qur’an 25:77).

 

Wir alle haben Wünsche, die wir tagtäglich in vielerlei Hinsicht uns selbst, anderen oder auch Gott mitteilen. Sie sind situationsbedingte Wünsche. Sie sind spontane Wünsche. Sie sind langfristige Wünsche…und noch so vieles mehr. So wünsche ich mir heute, dass es bald wärmer wird. Zugleich wünsche ich mir, dass so manche Auseinandersetzung bald ein Ende hat. Des Weiteren kann ich den Wunsch hegen, dass es meiner Familie und meinen Lieben immer gut geht, und dass die Menschheit sich auf das Wesentliche im Leben besinnt, sich nicht miteinander verfeindet, sondern als eine Gemeinschaft zusammenhält und –lebt. Eigentlich könnten wir aber dankbar für das sein, was wir haben. Im Vergleich zu 75% der hier auf Erden lebenden Menschen, geht es uns so gut…schon fast zu gut. Vielleicht sollte man das Wünschen ein wenig reduzieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Manchmal ist weniger mehr. Sich Gutes für andere wünschen kommt aber immer an, so Gott will. 🙂

TraumWas für Träume hat der Mensch heutzutage? Es gibt kleine und große Träume. Es gibt Tagträume und Träume während des Schlafes. Wie geht der Mensch mit Träumen um und wie sollte man mit Träumen umgehen?

 

Tante Wiki sagt: „Ein Traum ist eine psychische Aktivität während des Schlafes und wird als besondere Form des Erlebens im Schlaf charakterisiert, das häufig von lebhaften Bildern begleitet und mit intensiven Gefühlen verbunden ist, woran sich der Betroffene nach dem Erwachen meist nur teilweise erinnern kann…Tagträume sind bildhafte, mit Träumen vergleichbare Fantasievorstellungen und Imaginationen, die im wachen Bewusstseinszustand erlebt werden. Diese Szenen können im Gegensatz zum gewöhnlichen Traumgeschehen entweder willentlich gesteuert und bewusst herbeigeführt werden oder sich durch Unaufmerksamkeit und Nachlassen der Konzentration von selbst entfalten.“

Im Islam gibt es die Traumdeutung. Sie wird auf der einen Seite sehr geliebt, leider werden aber Menschen oftmals von TraumdeuterInnen ausgenutzt (und manchmal auch um ihr Geld gebracht. Traumdeutungen gibt es in allen Kulturen, Religionen und Völkern. Es scheint aber, dass es Überlieferungen gibt, in denen der Prophet Muhammad (saw) gesagt haben soll, man solle seine Handlungen nicht nach Träumen her richten, sie nicht deuten lassen, sondern lieber rational handeln. Auf der anderen Seite gibt es Überlieferungen, die genau das Gegenteil bezeugen, wie z.B. folgender Sahih Muslim Hadith:

„Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:

Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn die Stunde naherückt, kann der Traum des Muslims kaum falsch sein. Der wahrhaftigste Traum wird der Traum desjenigen unter euch sein, der am wahrhaftigsten spricht. Der Traum des Muslims ist aber auch ein der fünfundvierzig Teile des Prophetentums. Die Träume teilen sich in drei Typen ein: Der erste Typ ist der wahrhaftige (gute) Traum. Und der ist eine frohe Botschaft von Allah. Der zweite Typ ist der Kummer verursachende Traum, und dieser ist vom Satan. Der dritte Typ äußert das Unterbewußtsein des Menschen. Wenn der eine von euch aber von etwas träumt, das er nicht mag, der soll nach dem Aufstehen ein Gebet verrichten. Er soll aber den anderen von seinem Traum nicht erzählen. Mir gefällt die Fessel (am Fuß), im Traum zu sehen; ich verabscheue aber die Halsfessel, denn die Fessel (am Fuß) ist Festigkeit in der Religion.“

(Der Überlieferer fügte hinzu: Ich weiß nicht, ob der Prophet den letzten Satz gesagt hat oder Ibn Sirien (ein späterer Überlieferer) hat ihn hinzugefügt.)

Der Qur’an berichtet davon, dass nicht nur Propheten, sondern auch gewöhnliche Menschen, im Traum etwas von dem sehen, was ihr eigentliches Wissen übersteigt. Aber vieles kann auch metaphorisch gedeutet werden, wie zum Beispiel:

 

Quran

„Und der König sprach: ’Ich sehe sieben fette Kühe, und es fressen sie sieben magere; und sieben grüne Ähren und (sieben) andere dürre. O ihr Häupter, erkläret mir die Bedeutung meines Traums, wenn ihr einen Traum auszulegen versteht.’“        (Qur’an 12:43).

 

Wie sollen wir also mit Träumen umgehen? Das ist natürlich jedem selbst überlassen. Mein Rat hier wäre, sich nicht allzu sehr auf die Träume während des Schlafes zu versteifen, sondern eher der Realität ins Auge zu blicken. Natürlich darf man Träume haben, und für den einen oder anderen Moment ist es eine wunderschöne Sache, der man durchaus frönen darf. Dennoch sollte man sich im Klaren sein, dass Traum nicht Wirklichkeit ist. Sofern man in der Lage ist, auch wenn es Mühe und Arbeit bedeutet, so ist es jedoch möglich aus einem Traum Wirklichkeit zu machen. Oftmals liegt es dann an einem selbst, was man daraus macht. Ist der Traum nur ein Wunsch, den man nicht wirklich benötigt, wird er relativ schnell verpuffen. Wächst er an Wichtigkeit, dann kann mit ihm positiv gearbeitet und er eventuell, mit eigener, anderer und Gottes Hilfe in die Tat umgesetzt werden.

 

ErfolgWas für Erfolge hat oder wünscht sich der Mensch heutzutage? Sie sind emotionaler, materieller, finanzieller, geistiger, beruflicher, persönlicher und anderweitiger Natur und so unterschiedlich, wie es eben der einzelne Mensch auch ist. Erfolge können für den einen klein sein, aber für den Nächsten der größte Erfolg überhaupt.

 

Für den einen ist es ein Moment, für den anderen ein ganzer Lebensabschnitt, der durch etwas Erfolgreiches verschönert, verbessert oder sogar im gewissen Sinne abgeschlossen wird.

Tante Wiki sagt: „Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Das gilt sowohl für einzelne Menschen als auch für Organisationen. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche Ziele wie zum Beispiel Einkommen oder um emotionale Ziele wie zum Beispiel Anerkennung handeln.“

Im Islam gibt es viele Möglichkeiten erfolgreich zu sein, sei es auf sozialer, beruflicher, kultureller und/ oder spiritueller Ebene. Erfolgreich zu sein bedeutet sich selbst Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Kein anderer Mensch kann jemandem sein eigenes Ziel vorgeben, denn das muss der Mensch von sich aus machen, sonst wird er am Ende nicht den Preis seines Erfolges zu schätzen wissen, der schließlich durch ihn kommen bzw. gekommen sein soll.

Diese Welt ist voller Prüfungen. Nicht umsonst steht im Qur’an geschrieben:

Quran

 

„Und ganz gewiss werden Wir euch prüfen mittels Gefahr und Hunger und Verlust von weltlichen Gütern und Leben und Früchten (der Arbeit). Aber gib jenen frohe Kunde, die geduldig in Widrigkeit sind.“ (Qur’an 2:155).

 

Wer im Diesseits und im Jenseits erfolgreich sein möchte, der kann sich sicher sein, dass er sich Gott anvertrauen kann. Wer nicht so ein gläubiger Mensch ist, sondern sich vielmehr auf Fakten und Wissen anstatt auf Glaube konzentrieren kann, der kann und muss lernen zumindest sich selbst zu vertrauen und für sich selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen, die dann auch (so Gott will und man selbst auch) zum Erfolg führen können. Wer sich Ziele setzt, kann erfolgreich sein. Das bedeutet aber auch, um diesen Erfolg legitim zu erhalten, muss man auch etwas dafür tun. Man bekommt nichts umsonst. Wirklich nichts. Egal was man bekommen oder erreichen möchte, man muss selbst etwas dafür tun. Nur dann ist der Erfolg auch wirklich eine Belohnung.

 

ZielDie Ziele, welche man sich selbst setzt, sind, wenn man sie erreicht hat, somit erfolgreich abgeschlossen worden sind, dennoch meistens mit Hürden und Herausforderungen durchspickt. Wie schon vorher erwähnt, gibt Gott uns Prüfungen auf, die wir im Hier und Jetzt bis zu unserem selbst gesetzten Ziel zu meistern haben. Er lässt uns die Möglichkeit das Ziel zu erreichen oder es nicht zu schaffen.

 

Es liegt nicht an Ihm, sondern an uns, was wir daraus machen UND was wir erreichen wollen. Gott hat uns die Freiheit gegeben, dass wir uns selbst rechtleiten (durch Ihn) und dass wir etwas aus unserem Dasein auf dieser Welt etwas machen und etwas schaffen.

Das alles können wir – durch Wünsche, Träume, und Erfolge. Jeder Einzelne von uns.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen wunderbaren, von Gott gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.

LG und Salam Alaikum

Hannibal-Nur 🙂

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