Muhammad* – Teil VI

Hallo und Salam Alaikum,

Muhammad

 

Prophet Muhammad (Frieden und Segen seien allzeit auf ihm) wurde im rabi ul-awwal, dem dritten Monat des islamischen Mondkalenders geboren. Dieser Monat wird auch „Monat des Propheten“ genannt.

 

 

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„Ich sagte ihm, dass wir uns verfahren haben und eine Wegbeschreibung brauchen. Er bot mir für Ersteres eine Landkarte, schlug für Letzteres aber den Qur’an vor.“

 

Muhammad* war von Gott auserkoren worden, Sein Wort zu verkünden und den Menschen mitzuteilen, dass sie allein Gott dienen sollten. Gleichzeitig sollten sie in all ihren Belangen Gerechtigkeit, Milde und Barmherzigkeit gegenüber anderen, aber auch sich selbst ausüben. Einigen Überlieferungen zufolge hat sich Muhammad* öfter zur Meditation in die Einsamkeit einer Höhle am Berge Hira zurückgezogen. Dort erschien ihm, als er 40 Jahre alt war, der Engel Gabriel (Dschibril) in der Nacht der Bestimmung – auch bekannt als Layla-tul Qadr – und erklärte ihm im Namen Gottes zum Gesandten.

Dschibril wies Muhammad* an zu rezitieren. Muhammad* aber entgegnete: „Ich kann nicht rezitieren. Was soll ich rezitieren?“. Und der Engel sprach:

 

Wassertropfen

„Lies! Im Namen deines Erhalters, Der erschaffen hat – den Menschen erschaffen hat aus einer Keimzelle! Lies – denn dein Erhalter ist der Huldreichste, Der (den Menschen) den Gebrauch der Schreibfeder gelehrt hat – Den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste!“

(Qur’an 96:1-5) – Sure al-Alaq (Die Keimzelle)

 

 

Muhammad* hatte solche eine Situation vorher noch nicht erlebt und bekam es mit der Angst zu tun. Auf der einen Seite wusste er, dass es einen Grund geben musste, weshalb gerade er für die Verkündung der Botschaft Gottes auserkoren worden war, allerdings verstand er nicht warum gerade er.

Seine erste Frau Khadija tröstete ihn und machte ihm den Vorschlag mit ihr zusammen ihren Cousin Waraqa zu diesem Ereignis zu befragen. Waraqa selbst hatte sich dem Polytheismus (der Vielgötterei) entsagt und war Christ geworden. Er bestätigte Muhammad* und Khadija, dass Muhammad* der Prophet und Gesandte Gottes sei, der den Menschen die Botschaft Gottes überbringen und vermitteln werde.

Einige Jahre vergingen ohne dass Muhammad* weitere Offenbarungen empfing. Er machte sich Gedanken, ob die erste Offenbarung vielleicht nur eine Einbildung gewesen sei. Seine Gegner in Mekka verspotteten ihn deshalb, indem sie sagten: ‚Dein Gott hat dich verlassen und verachtet dich!’, woraufhin aber die Sura ad-Duha offenbart wurde:

 

Alles wird gut

 

„Dein Erhalter hat dich nicht verlassen, noch verachtet Er dich: denn, fürwahr, das kommende Leben wird besser für dich sein als dieser frühere Teil (deines Lebens!“

(Qur’an 93:3-4) – Sure ad-Duha (Die hellen Morgenstunden)

 

 

Interessanterweise, und das soll auch ein gewisser Wegweiser für jeden sein (der Text ist jedem, ob Muslim oder nicht, bekannt), wurde gleich nach der Sure 93, die Sure asch-schahr (Das Öffnen des Herzens) offenbart. Sie war in erster Linie zwar an den Propheten* und seine Anhänger gerichtet, dennoch konnte und kann jeder Mensch mit Herz und Verstand den Text für sich in guten wie in schlechten Zeiten beanspruchen und anwenden:

 

herz e„Haben Wir nicht dein Herz geöffnet
und von dir die Last genommen,
die so schwer auf deinem Rücken lastete?
Und (haben Wir nicht) dich an Würde erhöht?
Und, siehe, mit jeder Härte kommt die Erleichterung:
Wahrlich, mit jeder Härte kommt Erleichterung…“

(Qur’an 94:1-5) – Sure asch-Scharh (Das Öffnen des Herzens)

 

Drum werde herzlich, werde offen, werde weich in Deinen Gedanken und Taten, auf dass Du Frieden findest – mit Dir selbst und mit anderen.

LG und Salam

Hannibal-Nur 🙂

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