Verblüff mich mit mehr Liebe

Verblüff mich mit mehr Liebe
mehr und mehr im Übermaß
Und sei gnädig!
mit dem glühenden Herzen,
das die Liebesflamme zerfraß

 

 

Wenn ich darum flehe
dich in der Wahrheit zu bestaunen
So erlaube!
Lass deine Antwort nicht jene sein:
Nein! du darfst nicht, Nein!

 

Oh mein Herz!
Versprochen hast du mir einst,
in der Liebe Geduld zu zeigen.
So wehe!
aufzugeben oder dich zu langweilen

 

 

Die Liebe ist das Leben
So sterbe der Liebe wegen
weinend um ihn.
Es ist ein ehrwürdiger Tod
Entschuldigen wird man deine Not.

 

Sagt den Ersten,
die mir vorausgegangen sind
Und erzählt den Letzten
Sowie jedem,
der mein Elend sieht:

Von mir lernt
Als Vorbild sollt ihr mich nehmen
Von mir hört
Von meinem Augenwasser
Erzählt allen Menschen

 

 

Und doch war ich mit dem Geliebten
Ganz Allein!
Ein feines Geheimnis war dazwischen
weniger als eine Brise Morgenwind
war es fein.

 

 

Erlaubt hat er meiner Seele
Ihn lang zu bewundern
Davor war meine Liebe
Im Tiefsten versteckt
Nun ist sie allerdings aufgedeckt

 

Verwundert war ich
von seinem verblüffenden Liebreiz
und gewaltsamen Majestät
Mein Zustand gab preis,
meine verborgene Identität

 

 

In der Ausstrahlung seines Angesichts
lass deine Blicke weilen
Dabei finden du wirst
Dass alle Schönheiten
sich in ihm zeigen

 

 

Verkörpert man die gesamte Schönheit in einer perfekten Gestaltung. Und würde sie ihn blicken, Ihn lobpreisend verehren, würde dann diese Verkörperung

Der Sultan der Liebenden
Imām ʿUmar Ibn al-Fariḍ

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