Stellungnahme des LIB e.V.

zur Studie „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“

„Das Bundesinnenministerium veröffentlichte am Donnerstag, den 1. März 2012, eine Studie zu jungen Muslimen in Deutschland. In dieser Studie stellt man fest, dass die meisten befragten Muslime sich gegen Gewalt, Terror und Fundamentalismus und für eine Integration ohne Assimilation aussprechen. Zudem erklärten die Ergebnisse, dass sich die Befragten in der BRD wohl fühlen sowie sich auch mit ihr identifizieren. Außerdem wurde festgestellt, dass sich viele der Befragten stark mit ihrer Heimat verbunden fühlen und diese wie auch ihre religiöse Identität nicht aufgeben möchten.

Erschreckend jedoch ist die mediale Berichterstattung, welche die Befragten in der Studie überwiegend negativ darstellt. Den Grundstein hierzu hat niemand Geringeres als das BMI und der Innenminister Friedrich selbst gelegt. Die Ergebnisse zeigen vermeintlich auf, dass knapp ein Viertel der befragten Muslime als „streng Religiöse mit starken Abneigungen gegenüber dem Westen, tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz“ gelten. Außerdem würde ein Drittel sich mit Vorurteilen gegen Juden sowie negativ über die Vereinigten Staaten und dem Staat Israel äußern. Der BILD zufolge stellte Friedrich fest: „Deutschland achtet die Herkunft und kulturelle Identität seiner Zuwanderer. Aber wir akzeptieren nicht den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten. Wer Freiheit und Demokratie bekämpft, wird hier keine Zukunft haben.““

Bitte hier weiterlesen:

http://www.lib-ev.de/pdf/Stellungnahme_LIB_Studie_junger_Muslime.pdf

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